Datum18.07.2026 08:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDer CDU-Politiker Michael Brand hat Jens Spahn scharf für dessen Vorgehen bei der Leihmutterschaft seines Sohnes kritisiert. Brand bezeichnete Spahns Handeln als "echte Zumutung" und "moralischen Rechtsbruch", obwohl formal keine rechtlichen Grenzen überschritten worden seien. Er betonte, dass gerade im Recht gleiche Maßstäbe für alle gelten müssten, was hier aus seiner Sicht verletzt worden sei.
InhaltIn der Debatte um die Leihmutterschaft hat der CDU-Politiker Brand seinen Parteikollegen Spahn deutlich kritisiert. Spahn habe einen "moralischen Rechtsbruch" begangen. Der CDU-Politiker Michael Brand hat Unionsfraktionschef Jens Spahn scharf kritisiert. Zur Debatte um die Geburt von Spahns Sohn durch eine Leihmutter in den USA sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium der Fuldaer Zeitung: "Was Jens Spahn hier getan hat, ist eine echte Zumutung und unglaubwürdig, das muss man so klar sagen." Spahn habe "zwar nicht formal, aber moralisch klaren Rechtsbruch begangen". Dies ist laut Brand umso dramatischer, weil insbesondere beim Recht gleiche Maßstäbe für alle gelten müssten. "Das wurde hier ganz massiv verletzt, deshalb muss darüber in aller Konsequenz geredet werden, und auch in aller Klarheit." Der Artikel wird weiter aktualisiert.