Datum17.07.2026 23:30
Quellewww.spiegel.de
TLDRNach schweren Erdbeben in Venezuela vor drei Wochen ist die Zahl der Toten auf über 5000 gestiegen, bei 17.000 Verletzten und fast 18.000 Obdachlosen. Die US-Erdbebenwarte USGS schätzt die Gesamtzahl der Todesopfer auf bis zu 10.000. Besonders betroffen ist der Bundesstaat La Guaira. Inlandseinheiten und tausende ausländische Helfer sind im Einsatz.
InhaltNach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der erfassten Todesopfer auf über 5000 gestiegen. Die US-Erdbebenwarte USGS schätzt, dass bis zu 5000 weitere Menschen gestorben sein könnten. Seit den verheerenden Erdbeben in Venezuela vor gut drei Wochen ist die Zahl der geborgenen Toten auf mehr als 5000 gestiegen. Parlamentspräsident Jorge Rodriguez teilte am Freitag mit, mittlerweile seien 5069 Opfer erfasst worden. Die Zahl der Verletzten liege bei 16.740. Zudem seien 17.907 Menschen weiterhin obdachlos. Zwei kurz aufeinander folgende Beben der Stärken 7,2 und 7,5 hatten das südamerikanische Land am 24. Juni erschüttert. Am schwersten betroffen ist der nördliche Bundesstaat La Guaira. Die US-Erdbebenwarte USGS schätzte, dass bei der Naturkatastrophe bis zu 10.000 Menschen gestorben sein könnten. Zehntausende Einsatzkräfte aus dem Inland und Tausende ausländische Helfer wurden mobilisiert.