Hersteller ruft Lidl-Tiefkühl-Beerenmischung wegen Noroviren-Verdacht zurück

Datum17.07.2026 20:48

Quellewww.spiegel.de

TLDRJütro ruft die Lidl-Tiefkühl-Beerenmischung "Freshona Bio Beerenmischung" wegen Verdachts auf Noroviren zurück. Betroffen sind Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie bestimmten Chargennummern. Noroviren können Brechdurchfall verursachen, besonders gefährlich für Risikogruppen. Der Rückruf gilt für bundesweit alle Lidl-Filialen außer in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Kunden erhalten eine volle Erstattung. Andere "Freshona"-Produkte sind nicht betroffen.

InhaltBrechdurchfall wegen ein paar Tiefkühlbeeren? Das kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Jütro Tiefkühlkost ruft daher sein Produkt, welches bei Lidl verkauft wird, zurück. In Lidl-Supermärkten erhältliche Tiefkühl-Beeren könnten eventuell mit Noroviren befallen sein. Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG hat daher das bei Lidl erhältliche Produkt "Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren, 300g" öffentlich zurückgerufen. Konkret heißt es in einer Mitteilung : "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Noroviren enthalten sind." Betroffen sind Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie den Chargen L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3, wie das Unternehmen mitteilte. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten das Produkt nicht verzehren. Noroviren können akut einsetzende Brechdurchfälle auslösen und zu erheblichem Flüssigkeitsverlust führen. Besonders bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren sowie alten und kranken Menschen können Erkrankungen schwer verlaufen, hieß es. Nach aktuellem Stand wurde die betroffene Ware bei Lidl in Deutschland in allen Bundesländern außer Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein verkauft. Kundinnen und Kunden können das Produkt in Lidl-Filialen zurückgeben, der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet. Weitere Artikel der Marke "Freshona" und andere Produkte des Herstellers seien nicht betroffen, heißt es.