Datum17.07.2026 17:01
Quellewww.zeit.de
TLDRUnionsfraktionschef Jens Spahn stellt sich der Debatte um die Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter in den USA. Er betont die Legalität seiner Elternschaft nach deutschem Recht, auch wenn Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist. Spahn überlässt seiner Fraktion die Entscheidung über seine Zukunft angesichts von Rücktrittsforderungen. Er begründet die Entscheidung für eine Leihmutterschaft mit dem Schutz seiner Familie und der persönlichen Reflexion.
InhaltDie Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter sei legal, sagt Unionsfraktionschef Jens Spahn. Der Debatte über sein Handeln und seine Zukunft wolle er sich stellen. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat sich in der Debatte um die Geburt seines Sohnes durch eine Leihmutter in den USA erstmals selbst geäußert. Der Bild-Zeitung sagte er, dass er es seiner Fraktion überlasse, wie mit den Rücktrittsforderungen auch aus der eigenen Partei gegen ihn umzugehen sei. "Am Ende kann ja nur die Fraktion darüber entscheiden, wie es weitergeht", sagte Spahn. Er wolle sich der Debatte stellen. "Ich bin lange zerrissen gewesen. Aber eben über dieses Ringen und sich mit dem Thema beschäftigen, haben wir uns für diesen Weg entschieden", sagte er. "Für mich gibt es, und das wird mir jede Stunde immer bewusster, nichts Wichtigeres als meine Familie." Spahn hob hervor, dass eine Leihmutterschaft in Deutschland zwar verboten, Eltern eines Kindes aus einer solchen zu werden aber legal sei. "Es ist und bleibt was sehr Privates. Ich möchte meine Familie schützen", sagte er. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.