Datum17.07.2026 15:28
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie Hamburger Staatsanwaltschaft hat fünf Männer im Alter von 33 bis 38 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, im November 2023 in eine Sparkassenfiliale eingebrochen zu sein und 1,95 Millionen Euro erbeutet zu haben. Die Täter verschafften sich über eine Tiefgarage Zugang und brachen Schließfächer auf. Sie flüchteten in einem dunklen SUV, wurden aber von einer Mitarbeiterin beobachtet, die die Polizei alarmierte. Zwei Tatverdächtige waren bereits in Haft, zwei weitere wurden im Mai festgenommen.
InhaltMit einer Beute von 1,95 Millionen Euro fuhren mehrere Männer im November 2023 davon. Drei Jahre nach dem Bankraub klagt die Hamburger Staatsanwaltschaft sie an. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat Anklage nach einem Millionenraub aus einer Sparkassenfiliale erhoben. Wie die Behörde mitteilt, klagt sie fünf Männer zwischen 33 und 38 Jahren wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls an. Die Männer sollen im November 2023 in eine Bank im Stadtteil Hamm eingebrochen sein und 1,95 Millionen Euro erbeutet haben. "Die Angeschuldigten sollen sich über eine Tiefgarage Zugang zur Bank verschafft und Schließfächer aufgebrochen haben", heißt es von der Staatsanwaltschaft. Die Einbrecher wurden von einer Mitarbeiterin und einer Kundin überrascht. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet . Erst im Juni hatte die Hamburger Staatsanwaltschaft die Höhe der Beute öffentlich gemacht. Die Täter waren damals mit Bargeld geflüchtet. Zur Höhe der Beute hatte es zuerst keine Angaben gegeben. Die Einbrecher waren mit einem dunklen SUV geflohen. Die Polizei fahndete vergeblich. Laut früheren Angaben der Staatsanwaltschaft saßen zwei von zwischenzeitlich sechs Tatverdächtigen bereits wegen anderer Delikte in Haft. Zwei weitere seien im Mai verhaftet worden.