Datum17.07.2026 11:16
Quellewww.zeit.de
TLDRRB Leipzig hat den französischen Innenverteidiger Maxime Esteve vom FC Burnley verpflichtet. Der 24-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Der Transfer, der auf Wunsch von Trainer Martin Demichelis erfolgte, soll bis zu 30 Millionen Euro kosten. Esteve wird für seine Größe, Athletik und seinen starken linken Fuß gelobt. Damit verstärkt Leipzig seine Abwehr, was jedoch auf ein mögliches Überangebot an französischen Innenverteidigern im Kader hindeutet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „RB Leipzig verpflichtet Burnley-Profi Esteve“. Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat Maxime Esteve verpflichtet. Der französische Innenverteidiger vom Premier League-Absteiger FC Burnley unterschrieb bei den Sachsen einen Vertrag bis Sommer 2031. Dem Vernehmen nach soll das finanzielle Gesamtpaket für den 24 Jahre alten Linksfuß bis zu 30 Millionen Euro betragen. Es ist zugleich der erste Transfer, der vom neuen Cheftrainer Martin Demichelis mit abgesegnet wurde. "Er bringt vieles mit, was wir auf dieser Position gesucht haben: Größe, Athletik, einen starken linken Fuß, Mut im Spielaufbau und die Fähigkeit, aktiv nach vorn zu verteidigen. Maxime denkt Fußball offensiv, ist zweikampfstark, kommunikativ und bringt sehr viel Energie auf den Platz", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer zu Esteve, der bereits seit wenigen Tagen in Leipzig ist und den obligatorischen Medizincheck absolviert hatte. Im Frühjahr 2024 war der 1,93 Meter große Verteidiger von seinem Heimatclub Montpellier zunächst nach Burnley verliehen wurde. Die Engländer verpflichteten den schnellen Profi und statteten ihn mit einem Vertrag bis Sommer 2030 aus. Mit französischen Defensivspielern hat RB bislang meist gute Erfahrungen gemacht. Der gerade zu Real Madrid gewechselte Ibrahima Konaté oder Bayern Münchens Dayot Upamecano sind nur einige Beispiele dafür. Momentan haben die Sachsen aber mit Castello Lukeba und El Chadaille Bitshiabu zwei französische Innenverteidiger im Aufgebot. Somit ist ein Überangebot da. Einer von den beiden Profis muss wohl gehen. © dpa-infocom, dpa:260717-930-399140/1