Datum17.07.2026 00:13
Quellewww.zeit.de
TLDREine unkontrollierte chemische Reaktion in einem Epoxidharzbehälter führte zu Hitze, Rauch und Geruchsbelästigung in einem Industriegebiet in Herrenberg-Gültstein. Ein Teil des Gebiets wurde vorsorglich geräumt, Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Person erlitt leichte Verletzungen. Nach fünf Stunden konnte Entwarnung gegeben werden, eine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Rund 90 Einsatzkräfte waren vor Ort.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Epoxidharz“. Lesen Sie jetzt „Chemische Reaktion löst Großeinsatz in Herrenberg aus“. Wegen einer chemischen Reaktion in einem Betrieb ist ein Teil des Industriegebiets im Herrenberger Ortsteil Gültstein (Landkreis Böblingen) vorsorglich geräumt worden. Nach Angaben der Feuerwehr wurden Anwohner zunächst über Warn-Apps aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klima- und Lüftungsanlagen auszuschalten sowie Aufenthalte im Freien möglichst zu vermeiden. Eine Person wurde leicht verletzt und ambulant behandelt. Nach rund fünf Stunden konnte Entwarnung gegeben werden. An dem Gefahrstoffeinsatz waren rund 90 Einsatzkräfte beteiligt. In einem Behälter mit Epoxidharz hatte sich den Angaben nach eine chemische Reaktion entwickelt. Dadurch entstanden Hitze, Rauch und eine starke Geruchsbelästigung. Einsatzkräfte brachten den Behälter demnach ins Freie, kühlten ihn und setzten ihn später in eine mit Wasser geflutete Großmulde um, um die Reaktion zu verlangsamen. Feuerwehr und Spezialkräfte führten Messungen an der Einsatzstelle, im Stadtgebiet Herrenberg sowie im benachbarten Landkreis Tübingen durch. Auffällige Werte wurden nach Angaben der Feuerwehr nicht festgestellt. Eine akute Gefahr für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. © dpa-infocom, dpa:260716-930-397014/1