Datum16.07.2026 19:14
Quellewww.zeit.de
TLDRDie USA verschärfen ihre Visabestimmungen für ausländische Studenten und Journalisten. Studenten dürfen zukünftig maximal vier Jahre im Land bleiben, Journalisten zunächst 240 Tage, mit Option auf Verlängerung. Chinesische Journalisten erhalten nur noch 90 Tage. Diese Neuregelungen treten in zwei Monaten in Kraft und ersetzen bisher längere Aufenthaltsgenehmigungen. Hintergrund sind im August 2025 vorgestellte Pläne, die trotz zahlreicher Stellungnahmen weitgehend unverändert umgesetzt werden.
InhaltNach neuen Visa-Regeln dürfen Auslandsstudenten bald nur noch vier Jahre in den USA bleiben. Für Journalisten gilt künftig eine Aufenthaltsdauer von zunächst 240 Tagen. Die USA begrenzen die Aufenthaltsdauer von ausländischen Studenten und Journalisten. Nach neuen Visa-Regeln dürfen sich ausländische Studenten mit einem Studentenvisum künftig nicht länger als vier Jahre in den USA aufhalten. Ausländische Journalisten sollen höchstens 240 Tage bleiben dürfen. Sie können aber eine Verlängerung für weitere 240 Tage beantragen. Eine Sonderregel gilt für Journalisten aus China, ihre Visa werden demnach auf 90 Tage beschränkt. Diese neuen Regeln sollen in zwei Monaten in Kraft treten. Bisher bekamen ausländische Studenten Visa für die Dauer ihres Studiums. Für ausländische Journalisten werden Visa derzeit in der Regel für fünf Jahre gewährt. Die verschärften Regeln waren bereits im August 2025 von der US-Regierung vorgestellt worden, daraufhin waren rund 22.000 Stellungnahmen beim Heimatschutzministerium eingegangen. Die nun veröffentlichten Regelungen sind aber weitgehend gleich geblieben. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.