Kriminalität: Polizei warnt vor verschiedenen Betrugsmaschen

Datum16.07.2026 18:52

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Polizei warnt vor einer Zunahme von Betrugsmaschen, die vor allem ältere Menschen ins Visier nehmen. Täter geben sich am Telefon oder an der Haustür als Polizeibeamte, Bankmitarbeiter oder Vertreter von Energieversorgern aus, um an persönliche Daten und Kontoinformationen zu gelangen. Phishing-Angriffe über gefälschte Webseiten und E-Mails sind ebenfalls verbreitet. Die Polizei rät zu allgemeinem Misstrauen, keine Daten preiszugeben und im Zweifel die Polizei zu informieren. Angehörigen wird empfohlen, ältere Familienmitglieder zu sensibilisieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Polizei warnt vor verschiedenen Betrugsmaschen“. Die Polizei warnt vor einer Zunahme von Betrugsversuchen per Telefon, Computer und an der Haustür. Besonders ältere Menschen gerieten immer wieder ins Visier international agierender Tätergruppen, teilte die Landespolizeiinspektion Nordhausen mit. Die Betrüger gäben sich unter anderem als Polizeibeamte oder Mitarbeiter von Banken aus und versuchten, an persönliche Daten oder Kontoinformationen zu gelangen. Teilweise nutzten sie dabei sogar echte Telefonnummern, um ihre Anrufe glaubwürdig erscheinen zu lassen. Auch sogenannte Phishing-Angriffe, bei denen sensible Daten über gefälschte Internetseiten oder E-Mails abgegriffen werden, kämen regelmäßig vor. Nach Angaben der Polizei klingeln Kriminelle zudem als angebliche Vertreter von Strom-, Wasser- oder Gasanbietern und anderer Unternehmen an Haus- und Wohnungstüren und erfragen persönliche oder finanzielle Informationen. Wer solche Daten preisgebe, riskiere erhebliche finanzielle Schäden. In einzelnen Fällen seien bereits Schäden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Die Polizei rät, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn am Telefon oder an der Haustür persönliche oder finanzielle Daten verlangt werden. Banken und Polizei würden niemals telefonisch nach Kontodaten, Passwörtern oder Vermögenswerten fragen. Wer einen entsprechenden Anruf erhalte oder Zweifel an der Echtheit eines Gesprächs habe, sollte keine Auskünfte geben, das Gespräch beenden und die Polizei informieren. Als besonders gefährdet gelten nach Angaben der Ermittler ältere Menschen. Betrüger nutzten gezielt deren Vertrauen in Behörden und Institutionen aus. Deshalb empfiehlt die Polizei auch Angehörigen, mit älteren Familienmitgliedern über die gängigen Betrugsmaschen zu sprechen und sie dafür zu sensibilisieren. © dpa-infocom, dpa:260716-930-396400/1