Datum16.07.2026 18:30
Quellewww.zeit.de
TLDRVier Mitarbeitende des Frankfurter Flughafens wurden durch eine Mücke in einem Flugzeug mit Malaria infiziert. Dieser seltene Vorfall ereignete sich in der Gepäckabfertigung. Obwohl Sicherheitsmaßnahmen bestehen, lässt sich eine solche Einschleppung kaum verhindern. Ein ähnlicher Fall wurde zuletzt 2023 verzeichnet. Während Malaria in Deutschland meist durch Reisen in Risikogebiete übertragen wird, ist eine Ansteckung am Flughafen eine Ausnahme.
InhaltDurch eine Mücke im Flugzeug wurden vier Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens mit Malaria angesteckt. Einen vergleichbaren Vorfall gab es dort zuletzt vor drei Jahren. Vier Mitarbeiter des Frankfurter Flughafens haben sich mit der Tropenkrankheit Malaria infiziert. Nach Angaben eines Flughafensprechers wurde die Krankheit durch eine im Flugzeug eingeschleppte Mücke übertragen. Trotz der geltenden Sicherheitsmaßnahmen lasse sich ein solcher Fall schwer verhindern. Die betroffenen Mitarbeiter haben den Angaben zufolge unter anderem in der Gepäckabfertigung gearbeitet. Zu ihrem Gesundheitszustand machte der Sprecher keine weiteren Angaben. Einen Malaria-Fall am Frankfurter Flughafen gab es zuletzt im Jahr 2023. Auch an anderen Flughäfen kommt es laut Sprecherangaben immer wieder zu ähnlichen Vorfällen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland fast ausschließlich Reisende von Malaria betroffen, die in einem Malaria-Gebiet durch den Stich einer Mücke infiziert wurden. Jedes Jahr werden mehrere Hundert solcher Fälle erfasst. Sich an einem deutschen Flughafen mit Malaria zu infizieren, sei hingegen "ein seltenes Ereignis". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.