Zendaya erklärt Hunter Schafer den »Interstellar«-Plot – und Tom Holland hat es gefilmt

Datum16.07.2026 16:28

Quellewww.spiegel.de

TLDRZendaya, bekannt für ihre Rolle in "Euphoria", hat für ihre Co-Darstellerin Hunter Schafer den komplexen Handlungsstrang von Christopher Nolans Film "Interstellar" auf einer Kartonschachtel erklärt und skizziert, während ihr Partner Tom Holland dies filmte. Dies unterstreicht die fordernden Plots von Nolan-Filmen, die oft visuelle Hilfen erfordern, um Zeitlinien und Dimensionen zu verstehen. Zendaya selbst scheint eine große Bewunderin von "Interstellar" zu sein.

Inhaltin den FIlmen von Christopher Nolan kann man schnell den Überblick verlieren. Gut, wenn man eine Freundin wie Zendaya hat, die helfen kann. Und zur Not die Handlungsstränge und Zeitachsen aufmalt. "Man liebt oder hasst diesen Film, lauwarmes Geht-so-Gelaber ausgeschlossen", heißt es in der SPIEGEL-Rezension  des neuen Blockbusters von Christopher Nolan "Odyssee". Und ein wenig trifft dieser Satz wohl auch grundsätzlich auf das Werk des Starregisseurs zu. Einige fremdeln mit der Verflechtung von Zeitachsen, Dimensionen und Handlungssträngen in seinen Filmen. Andere scheinen nichts mehr zu lieben, als mit Pfeilen und Kreisen anderen die Genialität der Werke zu erklären. Zur zweiten Gruppe zählt offenbar auch Zendaya, 29. In "Odyssee" gibt die US-Schauspielerin die Göttin Athene, aber, das belegt ihr Auftritt in der "Tonight Show" bei Jimmy Fallon, sie brilliert auch in der Rolle als mittelalter Medienmann, der Filme lieber im Original schaut. Der Beweis: Ein Video, das bei Zendayas Promoauftritt gezeigt wurde. Darin erklärt sie "Euphoria"-Co-Star Hunter Schafer den Plot von Interstellar, Nolans Weltraum-Epos aus dem Jahr 2014. "Ich habe es auf einer Schachtel skizziert, damit sie die Zeitachsen und Dimensionen sehen konnte", sagt Zendaya über den Clip. Tom habe gefilmt, sagt sie, gemeint ist wohl ihr Partner Tom Holland. Die Szene spiele nicht etwa am "Euphoria"-Set, sondern in ihrem eigenen Wohnzimmer. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Sie sitzt darin auf dem Boden, mit einem Stift zieht sie Querverbindungen auf einem Karton, Schafer lacht. Eine Szene, wie sie sich auch in einigen Altbauwohnungen in deutschen Großstädten abgespielt haben dürfte. Eigentlich sei das Video zehn Minuten lang gewesen, sagt Zendaya. Und wer "Interstellar" gesehen hat, ahnt, dass es stimmen muss. "Wohin geht der Mensch, wenn die Erde stirbt?", schrieb der SPIEGEL 2014 über den Film. "Christopher Nolan beantwortet die Frage in seinem Sci-Fi-Epos ›Interstellar‹ mit Quantenphysik und Weltraum-Action – der Plot bleibt bei der Reise leider auf der Strecke." Das sieht Zendaya, von Fallon als "Interstellar"-Superfan anmoderiert, sicher anders. Man würde aber schon gerne auch ein Video sehen, in dem sie den "Tenet"-Plot  aufmalt. Christopher Nolans "Odyssee" wurde schon vor dem Kinostart ordentlich runtergemotzt. Zu Unrecht. Der Film ist ein obsessives Männerdrama. Mit einem durch Selbsthass getriebenen Antihelden. Die SPIEGEL-Rezension des Films lesen Sie hier .