Datum16.07.2026 15:52
Quellewww.zeit.de
TLDRZum Wochenende erwartet Deutschland einen Wetterumschwung mit kühleren Temperaturen. Starkregen, Hagel (bis 5 cm) und Sturmböen sind laut DWD möglich, besonders im Norden, Nordosten und in der Südhälfte. Ursache ist ein Höhentief. Ab Freitag können Gewitter teils kräftig ausfallen. Am Sonntag kühlt es weiter ab, mit Höchstwerten um 20 Grad und einzelnen Schauern.
InhaltDas Wetter schlägt zum Wochenende um und die Temperaturen sinken. Laut Deutschem Wetterdienst sind Starkregen, Hagel und Sturmböen möglich. Zum Wochenende wird es in Deutschland einen Wetterumschwung mit kräftigen geben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, sollen vor allem zwei Regionen davon betroffen sein: der Norden und Nordosten sowie die Südhälfte des Landes. Es kann demnach zu Starkregen und Hagel mit großen Körnern kommen. Von Freitag an soll es zudem kälter werden. Grund für die Wetterlage ist ein sogenanntes Höhentief. Laut dem DWD handelt es sich dabei um ein Tief, das vor allem in höheren Luftschichten ausgeprägt ist. Am Donnerstagnachmittag beginnt der Umschwung. Zuerst erreichen die Gewitter voraussichtlich das südliche Rheinland-Pfalz und den Schwarzwald. Am Abend steigt das Risiko in ganz Baden-Württemberg und bis nach Bayern. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Gewitter ostwärts ab. DWD-Meteorologe Sebastian Schappert sagte dazu: "Neben lokal eng begrenztem Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit besteht vor allem die Gefahr von großem Hagel mit Korngrößen um drei Zentimeter oder größere Hagelansammlungen, im Südwesten kann auch großer Hagel um fünf Zentimeter nicht völlig ausgeschlossen werden". Mit stärkeren Gewittern erhöht sich zudem die Gefahr von Sturmböen, auch einzelne Orkanböen sind laut DWD möglich. Das Höhentief zieht am Freitag auf die Nordsee, laut dem Meteorologen bilden sich im Tagesverlauf in vielen Landesteilen teils kräftige Gewitter. Es komme dann, neben Hagel und Sturmböen, besonders zu Starkregen. Örtlich sind 25 bis 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich, vereinzelt bis zu 50 Liter. Weil die Sonne weniger stark scheint, erreichen die Temperaturen nur noch Werte unter 30 Grad. Im Nordwesten fließt etwas kühlere Atlantikluft zu. Dort ist auch die Gewittergefahr geringer. Am Wochenende sinkt die Unwettergefahr. Es wird kühler, die Temperaturen gehen auf 20 bis 25 Grad zurück. Bei dichten Wolken soll es recht windig werden, an der Küste zeitweise stürmisch. Am Sonntag gibt es zudem einzelne Schauer und kurze Graupelgewitter. Die Höchstwerte liegen nur noch bei 17 bis 21 Grad.