Wehrdienst: Bundeskanzler Friedrich Merz sieht "fordernde Situation" für Jüngere

Datum26.11.2025 12:37

Quellewww.zeit.de

TLDRBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußerte sich zur Belastung junger Menschen durch das neue Wehrdienstgesetz in der Generaldebatte im Bundestag. Er betonte, dass Frieden und Freiheit ihren Preis haben und Verteidigung eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Merz wies auf die besonderen Herausforderungen hin, in denen junge Leute leben: Sie genießen Wohlstand und Möglichkeiten, während sich der geopolitische Horizont verdüstert. Er versprach, einen neuen Generationenkonsens zu entwickeln, um das Land in einem besseren Zustand zu übergeben.

InhaltIn der Generaldebatte ist Friedrich Merz (CDU) auch auf das Thema Wehrdienst eingegangen. Das neue Wehrdienstgesetz verlange den jungen Menschen etwas ab, sagte Merz. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit Blick auf das neue Wehrdienstgesetz mehr Belastungen für die jüngere Generation eingestanden. Er wisse, "dass wir als Bundesregierung auch und gerade den jungen Menschen in diesem Land mit diesem Wehrdienstgesetz etwas abverlangen", sagte er in der Generaldebatte im Bundestag. Gleichzeitig betonte Merz, dass es Frieden und Freiheit "nicht umsonst" gebe und Verteidigung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Junge Menschen in Deutschland seien "in einer besonderen und in einer sehr fordernden Situation", urteilte der Kanzler. Einerseits seien sie "in einen historisch beispiellosen Wohlstand" und eine "historisch beispiellose Welt der Möglichkeiten" hineingeboren worden". Aber gleichzeitig habe sich der geopolitische Horizont verdunkelt. Trotzdem wolle die Bundesregierung dafür sorgen, dass das Land weiterhin "von Generation zu Generation in einem besseren Zustand übergeben" werde, versicherte Merz. "Wir werden einen neuen Konsens der Generationen aushandeln", versprach er. Dies werde auch zu Recht von den jungen Menschen erwartet. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.