Datum16.07.2026 12:59
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Hamburger Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung nach einem tödlichen Arbeitsunfall in Wilhelmsburg. Ein 27-Jähriger starb nach schweren Verletzungen bei Abrissarbeiten. Seine Leiche wurde später in einem Waldstück in Rissen gefunden. Die Ermittlungen, die zunächst von der Mordkommission geführt wurden, konzentrieren sich nun auf den Arbeitsunfall selbst. Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall, beteiligten Personen oder Fahrzeugen haben, werden dringend gesucht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Nach tödlichem Arbeitsunfall: Polizei sucht Zeugen“. Nach dem Fund einer Leiche im Stadtteil Rissen ermittelt die Hamburger Polizei wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Deshalb sucht sie Zeugen eines tödlichen Arbeitsunfalls in Wilhelmsburg. Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge kam es Anfang Juni bei Abrissarbeiten eines Mehrfamilienhauses in der Fährstraße in Wilhelmsburg zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein 27-jähriger Mann schwerste Verletzungen erlitt und daraufhin starb. Unbekannte brachten den Verstorbenen demnach nach Hamburg-Rissen und legten ihn dort in einem Waldstück ab. Kurz darauf fanden Passantinnen dort den Leichnam des Mannes und informierten die Polizei. Die Ermittlungen wurden zunächst durch die Mordkommission in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg aufgenommen. Inzwischen werden sie von der Fachdienststelle für Arbeitsunfälle im Landeskriminalamt fortgeführt. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, sich mit Hinweisen zu den Geschehnissen, beteiligten Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen zu melden. © dpa-infocom, dpa:260716-930-394147/1