Pensionsrücklagen: Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam Geld an

Datum16.07.2026 12:40

Quellewww.zeit.de

TLDRHessen und Baden-Württemberg investieren gemeinsam mit dem Bund Geld in einen Spezialfonds zur Absicherung ihrer Beamtenpensionen. Ein Konsortium unter DWS-Führung verwaltet den Fonds, der Unternehmensanleihen in Euro mit einem Volumen von drei bis sechs Milliarden Euro beinhaltet und klimafreundliche Kriterien berücksichtigt. Ziel ist die gewinnbringende und zukunftssichere Anlage der Pensionsrücklagen. Hessen wird bis 2027 etwa zehn Prozent seiner Vermögenswerte in den Fonds investieren.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Pensionsrücklagen“. Lesen Sie jetzt „Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam Geld an“. Die Länder Hessen und Baden-Württemberg legen gemeinsam mit dem Bund Geld an, um künftig die Pensionen ihrer Beamten zahlen zu können. Ein Konsortium unter der Führung der Vermögensverwalter DWS sei beauftragt worden, einen Spezialfonds aufzulegen und zu verwalten, teilte das hessische Finanzministerium in Wiesbaden mit.  Die Pensionsrücklagen sollen dadurch gewinnbringend und zugleich zukunftssicher angelegt werden. Der Fonds investiere unter Berücksichtigung des europäischen Standards für klimaneutrale Finanzanlagen in Unternehmensanleihen, die in Euro geführt werden, erläuterte das Ministerium. Das angestrebte Fondsvolumen liege zwischen drei und sechs Milliarden Euro. In der Versorgungsrücklage des Landes Hessen, dem sogenannten Alterssparbuch, sind derzeit den Angaben zufolge rund 7 Milliarden Euro angelegt. Das Land werde bis 2027 etwa zehn Prozent der Vermögenswerte in den neuen Fonds mit Unternehmensanleihen investieren, erklärte Hessens Finanzminister Alexander Lorz (CDU). Sein baden-württembergischer Amtskollege Danyal Bayaz (Grüne) erklärte, der neue Fonds ergänze die Anlagestrategie des Landes und streue die Risiken der Pensionsrücklagen noch breiter. © dpa-infocom, dpa:260716-930-394029/1