Datum16.07.2026 12:15
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Kelkheim wurde eine 58-jährige Frau am Dienstagabend mit einer Machete von ihrem 60-jährigen Ehemann getötet. Dieser verweigert die Aussage und macht von seinem Recht Gebrauch. Mehrere Zeugen wurden vernommen. Die Staatsanwaltschaft vermutet übersteigertes Besitzdenken und Eifersucht als Motiv. Die Stadt Kelkheim kündigte eine Pressekonferenz für Freitag an, um über den Stand der Ermittlungen zu informieren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Frau mit Machete getötet“. Lesen Sie jetzt „Bluttat in Kelkheim: Ehemann verweigert Aussage“. Der Mann, der am Dienstag in Kelkheim seine Ehefrau mit einer Machete getötet haben soll, schweigt. Wie die Frankfurter Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur sagte, machte der 60-Jährige bei den Vernehmungen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Es würden zahlreiche Zeugen vernommen. Weitere Details zum Stand der Mordermittlungen nennt die Staatsanwaltschaft nicht. Die Stadt kündigte eine Pressekonferenz für Freitagvormittag an. Dort wolle man "nach der schrecklichen Gewalttat, die unsere Stadt tief erschüttert hat" über den aktuellen Kenntnisstand informieren, hieß es. Bürgermeister Albrecht Kündiger und Erster Stadtrat Dirk Hofmann sollen demnach die Erkenntnisse vorstellen. Der 60 Jahre alte Kroate soll am Dienstagabend seiner 58-jährigen Ehefrau mit einer Machete "mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben", hatte die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt. Zahlreiche Passanten wurden Zeugen des Angriffs. Die Ehefrau starb noch am Tatort. Der Mann habe "aus übersteigertem Besitzdenken und Eifersucht" gehandelt, so die Staatsanwaltschaft. © dpa-infocom, dpa:260716-930-393867/1