Datum16.07.2026 10:50
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutsche Chemieindustrie verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 einen Rückgang von drei Prozent bei der Produktion und einem Prozent beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Investitionen sind rückläufig. Der Branchenverband VCI prognostiziert für das Gesamtjahr eine Produktionseinbuße von 1,5 Prozent. Hauptursachen sind eine geringe Auslastung von Anlagen, schwache Exporte und Kosten-/Wettbewerbsdruck.
InhaltDie Halbjahresbilanz des Verbandes der Chemischen Industrie fällt negativ aus. Sowohl Produktion als auch Umsatz in Deutschland sind zurückgegangen. Die Produktion der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent zurückgegangen. Das teilte der Branchenverband VCI mit. Der Umsatz sank demnach um ein Prozent auf 106 Millionen Euro, die Investitionen seien das dritte Jahr in Folge rückläufig. Für das Gesamtjahr senkte der Verband seine Prognose für die Produktion auf einen Rückgang um 1,5 Prozent. Noch zu Jahresbeginn war er von einer Stagnation ausgegangen. Viele Anlagen seien weiter nicht ausgelastet, Exporte schwach und die Erträge wegen hoher Kosten sowie des intensiven internationalen Wettbewerbs unter Druck. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.