Wohnraum: Wohnungen in Deutschland werden immer größer

Datum16.07.2026 10:35

Quellewww.zeit.de

TLDRDie durchschnittliche Wohnfläche pro Person in Deutschland ist auf 49,5 qm gestiegen, ein Zuwachs von 7,1 % seit 2015. Wohnungen selbst wurden ebenfalls größer, im Schnitt 94 qm. Der Wohnungsbestand erhöhte sich geringfügig um 0,4 % auf 44 Mio. Wohnungen. Die Gesamtwohnfläche wuchs um 8,9 % auf 4,1 Mrd. qm. Die Zahlen basieren auf fortgeschriebenen Zählungen von 2022 und spiegeln nicht die Verteilung oder Leerstand wider.

InhaltFast 50 Quadratmeter stehen einer Person in Deutschland im Schnitt zur Verfügung. Die Zahl der Wohnungen insgesamt nahm im vergangenen Jahr nur leicht zu. Die durchschnittliche Wohnfläche von Menschen in Deutschland hat zugenommen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, standen Einwohnerinnen und Einwohner Ende 2025 durchschnittlich 49,5 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Das waren 7,1 ​Prozent beziehungsweise 3,3 Quadratmeter mehr als noch ⁠zehn Jahre zuvor. Auch die Wohnungen ​selbst wurden größer. Im Schnitt maßen sie zuletzt 94,0 Quadratmeter, ⁠2,6 Prozent mehr als noch 2015. Insgesamt stieg der Wohnungsbestand in Deutschland bis Ende 2025 auf rund 44 Millionen. Das waren ​196.000 oder 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Zehnjahresvergleich erhöhte sich der Bestand um 6,0 Prozent oder 2,5 Millionen. Die Gesamtwohnfläche vergrößerte sich in diesem Zeitraum um 8,9 Prozent auf 4,1 Milliarden Quadratmeter. Die Daten beruhen auf der Fortschreibung der Gebäude- und Wohnungszählung aus dem Jahr 2022. Die Zahlen geben jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Verteilung des Wohnraums oder über Leerstand. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.