Datum16.07.2026 04:12
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Deutsche Wetterdienst warnt vor weiterem Unwetter für Süddeutschland mit Starkregen, Hagel und Sturmböen bis 100 km/h. Diese Gewittergefahr besteht am Donnerstag, wo auch noch hohe Temperaturen über 30 Grad möglich sind. Am Freitag endet die Hitze durch einen Luftmassenwechsel, begleitet von weiteren, teils heftigen Gewittern. Für das Wochenende werden deutlich kühlere Temperaturen erwartet. Viele Einsätze gab es bereits am Mittwoch in Baden-Württemberg durch Hagel und Starkregen.
InhaltFür den Süden Deutschlands erwarten Meteorologen Starkregen, Hagel und Sturmböen bis zu 100 km/h. Ende der Hitze am Freitag erwartet. Schwere Gewitter mit heftigem Starkregen und Hagel werden am Donnerstag vor allem im Süden Deutschlands erwartet. Ab Nachmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, Hagel mit drei Zentimeter großen Körnern und schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde. Weniger schwere Gewitter werden in den anderen Teilen Deutschlands erwartet, meist mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde und kleinkörnigem Hagel. Unwetter mit Hagel, Gewitter, Sturm und Starkregen hatten am Mittwoch in Baden-Württemberg zahlreiche Einsätze ausgelöst. Besonders betroffen waren die Bodenseeregion und der Raum Reutlingen. Am Bodensee rückte die Feuerwehr vor allem wegen umgestürzter Bäume aus, in Kressbronn stürzte auf einem Campingplatz ein Baum auf ein Wohnmobil. In Reutlingen sorgten Starkregen und ein Hagelsturm mit bis zu fünf Zentimeter großen Körnern für vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und einen zeitweisen Stromausfall für rund 6.000 Haushalte. In Schemmerhofen (Kreis Biberach) lag der Hagel zentimeterhoch auf den Straßen. Am Donnerstag wird es noch einmal heiß: Im Südwesten sind oft über 30 Grad möglich. "Am Donnerstag bäumen sich die Temperaturen noch ein letztes Mal auf", sagte Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des DWD. Besonders rund um den Oberrheingraben werde die Wärmebelastung stark. Am Freitag bringt ein Luftmassenwechsel das Ende der Hitze. "Dabei kommt es jedoch verbreitet zu reger Gewitteraktivität", sagte Chow. Die Luft sei weiter energiegeladen, die Gewitter könnten heftig ausfallen. Zum Wochenende wird es dann deutlich kühler mit oft unter 25 Grad, an der Küste teils stürmisch.