Wetter in Deutschland: Hitze und Gewitter am Donnerstag vor Abkühlung zum Wochenende

Datum16.07.2026 03:19

Quellewww.spiegel.de

TLDRAm Donnerstag bleibt es in Deutschland heiß mit Temperaturen über 30 Grad und drohenden Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen, besonders im Süden. Am Freitag beendet ein Luftmassenwechsel die Hitze, verspricht aber anhaltend teils heftige Gewitter. Zum Wochenende kühlt es deutlich ab. Süddeutschland erlebte bereits am Mittwoch schwere Unwetter mit Hagel und Starkregen, die zu Schäden und Einsätzen führten.

InhaltGute Nachrichten für alle Hitzegeplagten: Richtung Wochenende purzeln die Temperaturen. Der Donnerstag könnte allerdings vielerorts noch einmal turbulent werden. Heute wird es noch einmal heiß. Im Südwesten von der Donau bis zum Niederrhein sind oft über 30 Grad möglich. "Am Donnerstag bäumen sich die Temperaturen noch ein letztes Mal auf", sagte Fabian Chow von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes. Besonders rund um den Oberrheingraben ist die Wärmebelastung stark. Ab Nachmittag rechnet der DWD vor allem im Süden Deutschlands mit heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, Hagel mit drei Zentimeter großen Körnern und schweren Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde. Weniger schwere Gewitter werden in den anderen Teilen Deutschlands erwartet – meist mit Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit, stürmischen Böen um 70 Kilometer pro Stunde und kleinkörnigem Hagel. Am Freitag bringt ein Luftmassenwechsel das Ende der Hitze. "Dabei kommt es jedoch verbreitet zu reger Gewitteraktivität", sagte Chow. Die Luft sei weiter energiegeladen, die Gewitter könnten heftig ausfallen. Zum Wochenende wird es dann deutlich kühler mit oft unter 25 Grad, an der Küste teils stürmisch. Den Süden hatte es bereits am gestrigen Mittwoch teils heftig erwischt. Unwetter mit Hagel, Gewitter, Sturm und Starkregen hatten in Baden-Württemberg zahlreiche Einsätze ausgelöst. Besonders betroffen waren die Bodenseeregion und der Raum Reutlingen. Am Bodensee rückte die Feuerwehr vor allem wegen umgestürzter Bäume aus, in Kressbronn stürzte auf einem Campingplatz ein Baum auf ein Wohnmobil. In Reutlingen sorgten Starkregen und ein Hagelsturm mit bis zu fünf Zentimeter großen Körnern für vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und einen zeitweisen Stromausfall für rund 6000 Haushalte. In Schemmerhofen (Kreis Biberach) lag der Hagel zentimeterhoch auf den Straßen. Auf der A81 bei Singen überschlug sich ein Auto mehrfach, als plötzlich Starkregen einsetzte – die Fahrerin blieb unverletzt. In Aitrach erlitt eine 43-Jährige einen leichten Stromschlag, als ein Blitz einschlug, während sie ihr ladendes Handy in der Hand hielt. In Lichtenstein setzte ein Blitz den Dachstuhl eines unbewohnten Hauses in Brand. Sie können nachts nicht mehr schlafen, weil es so heiß ist – und weil Sie über den Klimawandel grübeln? Hier erzählen zwei Therapeuten, wie Sie mit solchen Gedanken umgehen können. Mehr hier .