Datum15.07.2026 17:52
Quellewww.zeit.de
TLDRDer ehemalige FDP-Vorsitzende Christian Dürr wird zum 1. August Geschäftsführer des Start-ups GLE360. Das Unternehmen mit Sitz in München konzentriert sich auf synthetische Kraftstoffe (E-Fuels) und will Lieferanten mit europäischen Kunden verbinden. Dürr, der sich als FDP-Fraktionschef für technologieoffenen Klimaschutz einsetzte und die Zulassung von Verbrennern mit E-Fuels unterstützte, sieht in der neuen Position eine logische Fortsetzung seiner politischen Überzeugung, um deutsche Klimaziele zu erreichen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wechsel in die Wirtschaft“. Lesen Sie jetzt „Ex-FDP-Chef Dürr steigt bei Start-up für Öko-Kraftstoffe ein“. Der frühere FDP-Vorsitzende Christian Dürr wechselt in die Wirtschaft. Der Diplom-Ökonom wird zum 1. August Geschäftsführer des Münchner Start-ups GLE360, das den noch jungen Markt für synthetische Kraftstoffe erschließen will, wie Dürr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagte. Die Abkürzung GLE steht für Green Liquid Energy. Dürr war bis Mai Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei. Die im vergangenen Jahr gegründete GLE360 GmbH stellt eine Plattform bereit, um internationale Lieferanten von synthetischen Kraftstoffen (E-Fuels) mit europäischen Kunden zusammenzubringen. Der Niedersachse Dürr hatte sich in der Zeit der Ampelregierung als FDP-Fraktionschef für einen technologieoffenen Klimaschutz eingesetzt. Die FDP machte sich dafür stark, Autos mit Verbrennermotor auch nach 2035 noch in der EU neu zuzulassen, wenn sie mit E-Fuels betrieben werden. Für ihn passe die neue Position daher "emotional und politisch", sagte Dürr dem Blatt. Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen wolle, müsse es auch synthetische Kraftstoffe aus Ländern importieren, die diese kostengünstig produzierten. © dpa-infocom, dpa:260715-930-390518/1