Datum15.07.2026 16:31
Quellewww.zeit.de
TLDRRobin Koch möchte bei Eintracht Frankfurt Kapitän bleiben und seine Führungsrolle weiterhin ausüben. Er räumt ein, dass seine Leistung in der vergangenen Saison nicht überzeugend war, fühlt sich aber bereit, die Mannschaft anzuführen. Trainer Adi Hütter hat die Entscheidung über den Kapitän noch nicht getroffen. Koch fordert von der Mannschaft mehr Aggressivität und betont, dass solche Unruhen wie im Vorjahr die Leistung negativ beeinflussen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Eintracht Frankfurt“. Lesen Sie jetzt „Koch will weiter als Kapitän vorneweg gehen“. Robin Koch hofft, weiter die Spielführerbinde bei Eintracht Frankfurt tragen zu dürfen. "Ich habe immer den Anspruch gehabt, vorneweg zu gehen und Führungsspieler zu sein. Das habe ich so angenommen", sagte der 29-Jährige in einer Medienrunde des hessischen Fußball-Bundesligisten. "Kapitän von der Eintracht zu sein, ist eine ganz besondere Ehre. Ich fühle mich bereit, das fortzuführen." Ob Koch seine Sonderstellung wie in der vergangenen Saison behält, hatte Trainer-Rückkehrer Adi Hütter beim Trainingsauftakt am Montag offen gelassen. "Ich habe mich noch nicht entschieden. Aber damit habe ich mich jetzt noch gar nicht beschäftigt", sagte der Österreicher, der den Kapitän selbst bestimmen will. Koch hatte in der abgelaufenen Spielzeit wie die gesamte Eintracht, die die Teilnahme am internationalen Wettbewerb verpasst hat, oft nicht überzeugt. "Meine Leistung ist im letzten Jahr mit Sicherheit nicht an das herangekommen, was ich normalerweise spielen kann und auch in den Jahren davor gezeigt habe", räumte der Innenverteidiger ein. Koch mahnte bei der Mannschaft Grundtugenden wie Aggressivität an, kritisierte aber auch mit Blick auf die abgelaufene Spielzeit mit dem missglückten Engagement des spanischen Trainers Albert Riera: "So viel Unruhe im und um den Verein wie im letzten Jahr darf nicht sein. Das beeinflusst immer auch ein Stück weit die Mannschaft." © dpa-infocom, dpa:260715-930-390066/1