Klimafolgen: Wo ist es heiß, wo kühl? Hitze-Umfrage in Greifswald

Datum15.07.2026 13:46

Quellewww.zeit.de

TLDRGreifswald startet eine Umfrage zur Klimaanpassung. Bürger sollen auf einer Karte Hitzepunkte, überflutete Gebiete und kühlende Grünflächen markieren. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt besser zu verstehen, um einen Klimaanpassungsplan zu erstellen. Neben Hitze können auch Wind und Entsiegelungsempfehlungen eingegeben werden. Die Stadtverwaltung sammelt ab dem 20. Juli Hinweise online, per E-Mail, Telefon oder persönlich, um die Stadt widerstandsfähiger zu machen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Klimafolgen“. Lesen Sie jetzt „Wo ist es heiß, wo kühl? Hitze-Umfrage in Greifswald“. Heiß oder kühl, nass oder trocken - entsprechende Adjektive sollen Greifswalder und Greifswalderinnen bald im Rahmen einer Befragung auf einer Karte ihrer Stadt eintragen. Für einen Plan zur Klimaanpassung will die Stadtverwaltung mehr über die Auswirkung unter anderem von Hitze in der Stadt erfahren.  "Wo wird es in Greifswald im Sommer besonders heiß? Welche Straßen stehen nach Starkregen unter Wasser? Wo sorgen Bäume und Grünflächen für Abkühlung?" - diesen Fragen möchte das Rathaus nachgehen. Auch Kategorien wie "windig" können Bürgerinnen und Bürger ab 20. Juli vermerken, ebenso wie Empfehlungen, wo der Untergrund entsiegelt werden sollte. Dafür können sie die Website https://adhocracy.plus/greifswald/projects/klimaanpassungsplan/ nutzen.  Auch die Häufigkeit der Beobachtung, die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs und Fotos können demnach ergänzt werden. Angaben können die Bürgerinnen und Bürger ebenso per E-Mail, telefonisch oder persönlich machen. Die Hinweise aus der Bevölkerung fließen laut Stadt ebenso wie wissenschaftliche Daten in den Klimaanpassungsplan ein. Dieser soll die Stadt widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels machen. © dpa-infocom, dpa:260715-930-388856/1