Datum15.07.2026 09:54
Quellewww.zeit.de
TLDREin Bauzug-Waggon entgleiste in München bei Rangierarbeiten aufgrund einer Fehlhandlung des Rangierführers. Der Vorfall ereignete sich zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke und verursachte mindestens 500.000 Euro Schaden an Gleisen und dem Waggon. Die Bergung erforderte eine dreistündige Sperrung einer Strecke, beeinträchtigte aber dank Ausweichgleisen den regulären Fahrbetrieb nicht. Gegen den unverletzten Rangierführer wird wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „500.000 Euro Schaden“. Lesen Sie jetzt „Bauzug-Waggon entgleist in München bei Rangierarbeiten“. Bei einer Rangierfahrt ist in München ein Waggon eines Bauzuges entgleist. Wie die Bundespolizei mitteilte, entgleiste der Waggon am Dienstagnachmittag durch eine Fehlhandlung des Rangierführers im Bereich der Bahnstrecke zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke. Beschädigt wurden demnach unter anderem Gleise, Bahnschwellen, eine Weiche und der Waggon – es entstand ein geschätzter Schaden von mindestens einer halben Million Euro. Die Bergung dauerte am Abend rund drei Stunden, die Strecke Richtung Landshut war deshalb gesperrt. Dank Ausweichgleisen gab es der Bundespolizei zufolge aber keine Auswirkungen auf den Fahrbetrieb. Der 32-jährige Rangierführer blieb unverletzt. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt. © dpa-infocom, dpa:260715-930-387221/1