Datum15.07.2026 09:51
Quellewww.zeit.de
TLDRZwei von drei Studierendenhaushalten in Deutschland sind laut Statistischem Bundesamt durch Wohnkosten überlastet. Im Durchschnitt geben Studierende, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, über die Hälfte ihres verfügbaren Haushaltseinkommens (54%) für Wohnen aus, während dieser Anteil bei der Gesamtbevölkerung nur 24% beträgt. Bei alleinlebenden Studierenden liegt die Wohnkostenbelastung sogar bei 56%. Als überbelastet gelten Haushalte, bei denen die Wohnkosten trotz Transferleistungen mehr als 40% des Einkommens ausmachen.
InhaltStudierende, die bei den Eltern ausgezogen sind, geben im Durchschnitt mehr als die Hälfte des Einkommens für Wohnen aus. Knapp zwei Drittel gelten als überbelastet. Studierende, die nicht mehr im Elternhaus wohnen, geben im Schnitt mehr als die Hälfte des Haushaltseinkommens für Wohnkosten aus. Wie eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes zeigt, waren es im vergangenen Jahr durchschnittlich 54 Prozent des verfügbaren Haushaltseinkommens. Deutschlandweit lag der Wert für die gesamte Bevölkerung demnach bei 24 Prozent. Noch höher war der Anteil bei Studierenden, die allein lebten. Den Angaben zufolge gaben sie 56 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnen aus. In der Mitteilung heißt es, dass 65 Prozent der Studierenden mit eigenem Haushalt in Deutschland von Wohnkosten überbelastet seien. Das sei der Fall, wenn die Belastung durch Wohnkosten auch nach Abzug von erhaltenen wohnungsbezogenen Transferleistungen noch bei mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens liege. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.