Datum15.07.2026 07:56
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Müritz-Nationalpark brennt es auf 118 Hektar. Drohnen liefern zur Lagebeurteilung aktuelle Bilder. Rund 180 Einsatzkräfte sind vor Ort, die Evakuierung von Granzin und Granziner Mühle bleibt bestehen. Aufgrund munitionsbelasteten Bodens kann die Feuerwehr nicht direkt löschen. Dies ist bereits der zweite Großbrand in der Region seit Ende Juni auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Urlauber werden dringend gebeten, die Gegend zu meiden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Feuer im Müritz-Nationalpark - Drohnen werden eingesetzt“. Wegen des Großbrandes im Müritz-Nationalpark sind derzeit Drohnen in der Luft, die ein genaues Bild der Lage geben sollen. Das sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte am Morgen. Die Fläche, die brennt oder schon gebrannt hat, betrug seinen Angaben zufolge 118 Hektar. Rund 180 Einsatzkräfte seien vor Ort. "Die Evakuierung von Granzin und Granziner Mühle wird aufrechterhalten." Nach Angaben von Dienstagabend war das Feuer etwa 1,4 Kilometer von Ganzin entfernt. Der Ort hat laut Website der übergeordneten Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner. Behörden und Polizei hatten etwa Urlauber wiederholt dazu aufgefordert, das Gebiet weiträumig zu meiden. Da ein stark munitionsbelasteter ehemaliger Truppenübungsplatz betroffen ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an den Brand heran. Erst Ende Juni war ein Brand auf einem anderen, aber nahe gelegenen Truppenübungsplatz im Nationalpark ausgebrochen. Mehr als 100 Hektar waren betroffen. Der dortige Einsatz dauerte mehrere Tage. Auch dabei handelte es sich um munitionsbelastetes Gelände. © dpa-infocom, dpa:260715-930-386688/1