Frau in Kelkheim getötet – Zeugen überwältigen Ehemann

Datum15.07.2026 06:57

Quellewww.spiegel.de

TLDRIn Kelkheim wurde eine Frau auf offener Straße von ihrem Ehemann erstochen. Zeugen überwältigten den Angreifer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest, die ihn festnahm. Die Hintergründe und das Motiv der Tat sind unklar. Die Polizei führte umfangreiche Ermittlungen und Spurensicherungsmaßnahmen durch.

InhaltMitten in der Kelkheimer Innenstadt ist eine Frau attackiert und tödlich verletzt worden. Zeugen griffen ein und hielten den Angreifer bis zum Eintreffen der Polizei fest. Auf offener Straße soll ein Mann in Kelkheim seine Ehefrau mit einer Waffe getötet haben. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, wie eine Polizeisprecherin in Hessen sagte. Sein Motiv und die Hintergründe der Tat seien noch unklar. Der tödliche Angriff ereignete sich den Angaben zufolge am Dienstagabend in der Kelkheimer Innenstadt. Der Mann habe seiner Frau eine Schnittverletzung zugefügt. Die Frau sei noch vor Ort gestorben. Zeugen hätten den Angreifer überwältigt und bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte festgehalten. Die Beamten hätten ihn dann festnehmen können. Wie das Polizeipräsidium Westhessen und die Staatsanwaltschaft Frankfurt gemeinsam mitteilten , wurde der Mann bei seiner Festnahme verletzt. Weitere Einzelheiten gaben die Ermittler bislang nicht bekannt. Laut Polizei gab es in der Nacht umfangreiche Ermittlungsarbeiten und Spurensicherungsmaßnahmen. Es gebe viele Zeugen, da die Tat sich auf offener Straße ereignet habe, sagte ein Polizeisprecher. Der Tatort befinde sich in der Nähe des Marktplatzes in Kelkheim. "Dort gibt es verschiedene Lokalitäten. Entsprechend hatten wir dann auch den Publikumsverkehr." Die 28.000-Einwohner-Stadt Kelkheim im Main-Taunus-Kreis liegt bei Frankfurt am Main. Seelsorger waren den Angaben zufolge vor Ort. "Das ist psychisch eine entsprechende Belastung, wenn man so etwas miterleben musste", sagte der Polizeisprecher. Ein Forschungsteam legte Ende 2025 neue Erkenntnisse zu Tötungsdelikten an Frauen und Mädchen vor. Viele Täter handeln aus Besitzdenken und Eifersucht. Doch insgesamt ist die Zahl der Femizide in Deutschland womöglich niedriger als bisher angenommen. Mehr dazu lesen Sie hier.