Datum14.07.2026 23:57
Quellewww.zeit.de
TLDRSchwere Unwetter haben am Dienstagabend die Region Nürnberg heimgesucht und zu über 1.000 Feuerwehreinsätzen geführt. Es gab mehrere Verletzte, darunter ein bis zwei Schwerverletzte. Umgestürzte Bäume, vollgelaufene Keller und Schäden an Gebäuden waren die Hauptprobleme. Der Flugbetrieb am Flughafen Nürnberg wurde kurzzeitig eingestellt. Auch die Polizei verzeichnete zahlreiche unwetterbedingte Einsätze. Der Unterricht an einer Grundschule fällt wegen Schäden aus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mittelfranken“. Lesen Sie jetzt „Unwetter in Region Nürnberg - über 1.000 Einsätze, Verletzte“. Heftige Unwetter haben die Region Nürnberg am Dienstagabend schwer getroffen. Es gibt nach Angaben der Einsatzkräfte mehrere Verletzte. Nach Angaben der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr gingen innerhalb von fünf Stunden fast 3.000 Notrufe ein. Daraus entstanden rund 1.000 Feuerwehreinsätze im Raum Nürnberg, Fürth, Erlangen sowie in den Landkreisen Fürth, Nürnberger Land und Erlangen-Höchstadt. Rund 200 Einsätze waren am späten Abend noch offen. "Die Feuerwehren in der Region waren wirklich sehr stark ausgelastet", sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Nach Schätzung der Leitstelle sind rund 1.500 bis 2.000 Kräfte weiter im Einsatz. Sie rückten unter anderem zu umgestürzten Bäumen, vollgelaufenen Kellern sowie Bäumen auf Autos und Gebäuden aus. Auch Menschen seien von Bäumen eingeklemmt worden. Bislang habe es ein bis zwei Schwerverletzte sowie mehrere Leichtverletzte gegeben. Die Folgen des Unwetters waren auch am Flughafen Nürnberg zu spüren. Wetterbedingt wurde der Flugbetrieb am Abend vorübergehend eingestellt, wie der Flughafen um 19.46 Uhr mitteilte. Nach rund 80 Minuten lief der Betrieb wieder an. Einsatzkräfte mussten nach Angaben des Flughafens unter anderem umgestürzte Bäume beseitigen und sich um Schäden an Dächern sowie Wasserschäden kümmern. Drei Flüge wurden demnach umgeleitet, vier weitere verspäteten sich. Auch die Polizei Mittelfranken registrierte nach eigenen Angaben rund 200 unwetterbedingte Einsätze. Dabei ging es vor allem um umgestürzte Bäume und vollgelaufene Keller. Die Auswirkungen des Unwetters reichen bis in den Mittwoch: An der Grundschule Röthenbach an der Pegnitz am Forstersberg im Landkreis Nürnberger Land fällt der Präsenzunterricht wegen Windbruchs und umgestürzter Bäume aus, wie das Bayerische Kultusministerium mitteilte. © dpa-infocom, dpa:260714-930-385711/1