Datum14.07.2026 18:47
Quellewww.zeit.de
TLDREine neue Umfrage zeigt, dass die CDU in Schleswig-Holstein neun Monate vor der Landtagswahl weiter an Zustimmung verliert und bei 27 Prozent liegt. Die AfD verbessert sich auf 18 Prozent und wird zweitstärkste Kraft. Grüne (17%), SPD (15%), Linke (7%) und FDP (6%) liegen dahinter. Die CDU hatte bei der letzten Wahl 2022 noch 43,4 Prozent erreicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Befragung“. Lesen Sie jetzt „Umfrage: Nord-CDU büßt weiter ein, AfD zweitstärkste Kraft“. Neun Monate vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein attestiert eine neue Umfrage der regierenden CDU erneut Zustimmungsverluste. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der "Bild"-Zeitung würden 27 Prozent der Befragten bei der Partei von Ministerpräsident Daniel Günther ihr Kreuz machen. Damit wäre die CDU zwar weiter stärkste Kraft, verbucht aber ein Minus von zwölf Prozentpunkten im Vergleich zu einer Insa-Umfrage von Anfang 2025. Die AfD, die 2022 noch an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert ist, käme der Auswertung zufolge auf 18 Prozent und wäre damit zweitstärkste Kraft (plus vier Punkte). Für Günthers Koalitionspartner, die Grünen, kommt die Umfrage auf 17 Prozent (plus vier). Sie würde damit hinter der AfD auf Rang drei landen. Auf Rang vier landet demnach die SPD mit 15 Prozent (minus eins). Die FDP, deren Bundesvorsitzender Wolfgang Kubicki aus Schleswig-Holstein kommt, käme auf 6 Prozent (plus zwei). Noch vor der FDP würde die Linke mit 7 Prozent landen (plus fünf). Der Südschleswigsche Wählerverband erhält laut Umfrage unverändert 6 Prozent. Beim jüngst im April veröffentlichten Schleswig-Holstein-Trend von Infratest dimap im Auftrag des NDR erreichte die CDU noch 33 Prozent. Die Grünen kamen auf 19 Prozent und die AfD auf 15 Prozent der Stimmen. Bei der Landtagswahl 2022 hatte die CDU mit 43,4 Prozent die absolute Mehrheit nur um ein Mandat verpasst. Ihren Landtag wählen die Norddeutschen am 18. April 2027. Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Umfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. © dpa-infocom, dpa:260714-930-385000/1