Datum14.07.2026 18:41
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand im Forst von Fontainebleau, südlich von Paris, wurde durch Brandstiftung verursacht. Ein freiwilliger Feuerwehrmann hat gestanden, ein Feuer gelegt zu haben. Ein weiterer Mann gab zu, unabsichtlich durch eine Zigarettenkippe zur Brandentstehung beigetragen zu haben. Rund 850 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, die bereits 2.250 Hektar verbrannt haben. Etwa 800 Anwohner wurden evakuiert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Präsident Macron würdigte die Einsatzkräfte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wald von Fontainebleau“. Lesen Sie jetzt „Feuerwehrmann gesteht Mitschuld an Waldbrand bei Paris“. Nach dem verheerenden Brand im bekannten Wald von Fontainebleau südlich von Paris hat die Polizei sechs Menschen unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen. Zwei Männer, darunter ein freiwilliger Feuerwehrmann, hätten zugegeben, den Brand mitverursacht zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit, wie die Zeitung "Le Parisien" und der Sender BFMTV berichteten. Der örtliche Feuerwehrmann habe gestanden, mit einem Feuerzeug und Benzin ein Feuer in einem Reisighaufen gelegt zu haben, zum Motiv seiner Tat war zunächst nichts bekannt. Der andere Mann habe unabsichtlich mit einer weggeworfenen Zigarettenkippe zum Brandausbruch beigetragen. Rund 850 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge bekämpfen weiterhin das Feuer in dem Waldgebiet rund 60 Kilometer südlich von Paris, in dem sich auch das Schloss von Fontainebleau befindet. Rund 2.250 Hektar Fläche wurden bereits von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Der Brand war am späten Sonntagnachmittag am Rande einer Autobahn ausgebrochen. Rund 800 Anwohner wurden seitdem in Sicherheit gebracht. Menschen kamen bisher nicht zu Schaden. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach "unseren Feuerwehrleuten und Rettungskräften, die heute gegen die Brände kämpfen", die Anerkennung der Nation aus. © dpa-infocom, dpa:260714-930-384972/1