Datum14.07.2026 17:21
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Polizei hat den letzten Verdächtigen im Fall der Schüsse auf ein Wohnhaus in Berlin-Kreuzberg festgenommen. Ein 23-Jähriger wurde in Neukölln gefasst. Bei den Schüssen am 13. Februar wurde niemand verletzt. Die Hintergründe werden noch ermittelt; ein versuchter Mord wird untersucht. Der mutmaßliche Auftraggeber sowie zwei Komplizen sitzen bereits in U-Haft. Die Sonderermittlungseinheiten "Ferrum" und "Telum" des LKA und der Staatsanwaltschaft bündeln ihre Kräfte im Kampf gegen die gestiegene Schusswaffenkriminalität.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schusswaffengewalt“. Lesen Sie jetzt „Nach Schüssen in Kreuzberg letzter Verdächtiger festgenommen“. Nach Schüssen auf ein Wohnhaus in Berlin-Kreuzberg haben Polizisten einen 23-Jährigen in einem Hotel in Neukölln festgenommen. Fahnder des Landeskriminalamtes (LKA) hatten den Mann dort am Montag aufgespürt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Damit sei der letzte Verdächtige in dem Fall gefasst. Auf das Haus war am 13. Februar geschossen worden. Zu den konkreten Hintergründen wird nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft noch ermittelt. Diese hat ein Verfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet. Der mutmaßliche Auftraggeber der Schüsse, ein 34-Jähriger, wurde nach den Angaben bereits am 10. Juli gefasst. Er sitzt in Untersuchungshaft. Zwei mutmaßliche Komplizen im Alter von 24 und 25 Jahren befinden sich bereits wegen einer anderen Tat in Untersuchungshaft. Ferner werde gegen zwei weitere Männer im Alter von 24 und 33 Jahren ermittelt, hieß es. Die Ermittlungen laufen bei der Sondereinheit "Ferrum" (lateinisch für "Eisen") beim LKA, die im Herbst 2025 nach einer deutlichen Zunahme von Schusswaffenkriminalität gegründet wurde. Die Staatsanwaltschaft zog mit der Ermittlungsgruppe "Telum" (lateinisch für "Angriffswaffe") nach. Beide Gruppen arbeiten eng zusammen und gingen in den vergangenen Wochen verstärkt gegen organisierte Kriminalität vor. © dpa-infocom, dpa:260714-930-384480/1