Datum14.07.2026 15:06
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Luftwaffe wird am Standort Fürstenfeldbruck keine Flugzeuge stationieren. Ab Oktober 2026 sollen dort Rekruten ausgebildet werden, was rund 240 neue Dienstposten schafft. Entgegen ursprünglicher Pläne wird der Standort nicht aufgegeben, sondern ein neues Ausbildungsbataillon der Luftwaffe erhält dort eine Ausbildungskompanie. Dies ist Teil einer Umstrukturierung zur Erhöhung der Soldatenausbildung, wobei insgesamt sieben Ausbildungskompanien an den Standorten Fürstenfeldbruck, Roth und Untermeitingen entstehen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bundeswehr“. Lesen Sie jetzt „Luftwaffe plant keine Flugzeuge für Fürstenfeldbruck“. Am Luftwaffenstandort Fürstenfeldbruck bei München sollen keine Flugzeuge stationiert werden. Dies teilte ein Sprecher der Luftwaffe auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Ab 1. Oktober sollen auf dem Gelände Rekrutinnen und Rekruten ausgebildet werden, in Summe sollen rund 240 Dienstposten entstehen. Anfang der Woche hatte das Verteidigungsministerium in Berlin mitgeteilt, dass die Bundeswehr entgegen ihren ursprünglichen Planungen den Standort Fürstenfeldbruck nicht aufgeben werde. Stattdessen soll ein neues Ausbildungsbataillon der Luftwaffe entstehen. Das ist eine direkte Folge des Plans, die Bundeswehr personell deutlich stärker als bisher aufzustellen. "Bereits zum Oktober 2026 wird am Standort Fürstenfeldbruck neben dem Stab des Luftwaffenausbildungsbataillons 2 eine Ausbildungskompanie ihren Dienst aufnehmen sowie zum gleichen Zeitpunkt eine Ausbildungskompanie am Standort Untermeitingen aufgestellt", sagte der Sprecher. Der Standort bietet ausreichende Möglichkeiten und Kapazitäten für die Aufnahme, Unterbringung und Ausbildung von Wehrdienstleistenden im Rahmen der Heimatschutzausbildung Streitkräfte. Um mehr Soldaten in der Truppe ausbilden zu können, gliedere die Luftwaffe ihre Grundausbildungsorganisation derzeit um, sagte der Sprecher. In Summe solle es sieben Ausbildungskompanien an den Standorten Fürstenfeldbruck, Roth bei Nürnberg und Untermeitingen (Landkreis Augsburg) geben. Fürstenfeldbruck liegt rund 30 Kilometer westlich von München. Ursprünglich sollte der Bundeswehrstandort zum 31. Dezember 2030 aufgegeben werden. Der Fliegerhorst Fürstenfeldbruck kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. © dpa-infocom, dpa:260714-930-383688/1