Datum14.07.2026 15:08
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Tierheim Berlin verzeichnete in der ersten Ferienwoche einen alarmierenden Anstieg von 46 aufgenommenen Fundkatzen. Diese Zahlen ähneln denen früherer Jahre und das Tierheim ist bereits überlastet. Zehn der Tiere konnten bisher zu ihren Besitzern zurückgebracht werden. Der Tierschutzverein mahnt zur Verantwortung, indem er zur Organisation zuverlässiger Urlaubsbetreuung, zur Kastration und zur durchgängigen Kennzeichnung (Chippen und Registrieren) von Katzen aufruft, da viele der Aufgenommenen nicht identifiziert werden konnten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berlin“. Lesen Sie jetzt „Tierheim: 46 Katzen in erster Ferienwoche aufgenommen“. Das Tierheim Berlin hat in der ersten Ferienwoche bereits 46 gefundene Katzen aufgenommen. Noch sei nicht geklärt, wie viele der Tiere entlaufen und wie viele tatsächlich ausgesetzt worden seien. "Die Zahlen direkt nach Beginn der Sommerferien sind jedoch alarmierend und erinnern an die Situation früherer Jahre", teilte der Tierschutzverein für Berlin mit. "Unser Fundkatzenbereich quillt bereits nach der ersten Ferienwoche über", erklärte die Vereinsvorsitzende Eva Rönspieß. Vom 6. bis 12. Juli wurden demnach 46 Fundkatzen aufgenommen, darunter drei Katzenmütter mit ihren Jungen. Bislang hätten zehn Tiere wieder mit ihren Halterinnen und Haltern zusammengeführt werden können. Der Verein rief dazu auf, rechtzeitig eine verlässliche Urlaubsbetreuung für Haustiere zu organisieren: "Tiere dürfen niemals ausgesetzt werden, nur weil sie nicht in die Ferienplanung passen." Zugleich sollten Katzenhalterinnen und Katzenhalter ihre Tiere konsequent kastrieren, chippen und registrieren lassen. Das gelte auch für Wohnungskatzen, die ebenfalls weglaufen könnten. Von 46 aufgenommenen Katzen seien nur zehn gechippt und vier registriert gewesen. © dpa-infocom, dpa:260714-930-383707/1