Datum14.07.2026 14:41
Quellewww.spiegel.de
TLDREine 85-jährige Frau in Freising wurde Opfer eines Goldbetrugs. Betrüger gaben sich als Ermittler aus und behaupteten, ihre Goldbarren müssten auf Echtheit geprüft werden. Die Rentnerin übergab Gold im Wert von über 100.000 Euro an einen angeblichen Polizisten. Sie erkannte den Betrug, als die vereinbarte Rückgabeort vor einer Sparkasse scheiterte und weder der vermeintliche Mitarbeiter noch die angekündigten Polizisten auftauchten. Daraufhin informierte sie die echte Polizei.
InhaltUnbekannte haben in Bayern Gold von einer Rentnerin ergaunert – unter dem Vorwand, sie seien Ermittler. Vor einer Sparkasse flog der Betrug dann auf. In Freising hat eine 85-Jährige Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro an Betrüger übergeben. Die bislang unbekannten Täter hatten der Rentnerin nach Angaben der Polizei erzählt, das Gold müsse auf seine Echtheit überprüft werden. Sie behaupteten demnach, ein Bankmitarbeiter habe möglicherweise gefälschte Goldbarren an Kunden ausgegeben. Deshalb müsse auch das Gold der 85-Jährigen kontrolliert werden. Die Rentnerin übergab ihre Goldbarren am Freitag an einen Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Für Montagmorgen vereinbarten die Betrüger laut der Polizei ein Treffen vor einer Sparkasse, bei dem die Frau das vermeintlich überprüfte Gold zurückerhalten sollte. Dort stellte sich heraus, dass sie auf einen Betrug hereingefallen war. Der angebliche Mitarbeiter war der Bank nicht bekannt. Auch die angekündigten Polizeibeamten erschienen nicht. Daraufhin wandte sich die 85-Jährige an die echte Polizei.