Datum14.07.2026 13:58
Quellewww.zeit.de
TLDREine 85-Jährige in Freising wurde Opfer von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Sie übergab Goldbarren im Wert von über 100.000 Euro, angeblich zur Echtheitsprüfung. Die Täter behaupteten, ein Bankmitarbeiter verkaufe gefälschte Ware. Als die Rentnerin das Gold zurückholen sollte, stellte sie den Betrug fest und informierte die echte Polizei.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Falsche Polizeibeamte“. Lesen Sie jetzt „85-Jährige gibt Betrügern Goldbarren in sechsstelligem Wert“. Eine 85-Jährige hat in Freising Goldbarren im Wert von mehr als 100.000 Euro an Betrüger übergeben. Die Täter hatten der Rentnerin nach Angaben der Polizei erzählt, das Gold müsse auf seine Echtheit überprüft werden. Die bislang unbekannten Täter behaupteten demnach, ein Bankmitarbeiter habe möglicherweise gefälschte Goldbarren an Kunden ausgegeben. Deshalb müsse auch das Gold der 85-Jährigen kontrolliert werden. Am Freitagvormittag übergab die Rentnerin ihre Goldbarren an einen Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Für Montagmorgen vereinbarten die Betrüger nach Polizeiangaben ein Treffen vor einer Sparkasse, bei dem die Frau das vermeintlich überprüfte Gold zurückerhalten sollte. Dort stellte sich der Betrug schließlich heraus. Der angebliche Bankmitarbeiter war dem Geldinstitut nicht bekannt. Auch die angekündigten Polizeibeamten erschienen nicht. Daraufhin wandte sich die 85-Jährige an die echte Polizei. © dpa-infocom, dpa:260714-930-383016/1