Französischer Nationalfeiertag: Friedrich Merz besucht Militärparade zu französischem Nationalfeiertag

Datum14.07.2026 12:24

Quellewww.zeit.de

TLDRBundeskanzler Friedrich Merz nahm an der Pariser Militärparade zum französischen Nationalfeiertag teil. Präsident Macron lud Staats- und Regierungschefs der pro-ukrainischen "Koalition der Willigen" ein. Rund 500 Soldaten aus diesen Ländern, darunter deutsche und ukrainische Einheiten, marschierten mit. Die Parade unterstrich die Solidarität mit der Ukraine im Abwehrkrieg gegen Russland.

InhaltEmmanuel Macron hat Merz und weitere proukrainische Staatschefs zu einer Militärparade eingeladen. Rund 500 Soldaten aus den Partnerländern marschierten in Paris. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und 23 weitere Staats- und Regierungschefs haben in Paris die bislang größte Militärparade zum französischen Nationalfeiertag mitverfolgt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Spitzenvertreter der Partnerländer in der Pro-Ukraine-Koalition zu den Feierlichkeiten eingeladen. Etwa 500 Soldaten aus Ländern, die zur sogenannten Koalition der Willigen zählen, marschierten bei der Parade auf der Champs Élysées mit. Die Koalition der Willigen ist ein Zusammenschluss von mehr als 35 Staaten, die der Ukraine verstärkt Unterstützung im Abwehrkrieg gegen Russland zugesagt haben. Unter den Soldaten der Parade befanden sich auch 21 Bundeswehrsoldaten des Artilleriebataillons 295 aus Stetten am kalten Markt, welches der Deutsch-Französischen Brigade untersteht. 25 ukrainische Soldaten der Präsidentengarde waren ebenfalls Teil der Fußgruppen.  Auch vier Flugzeuge der Bundeswehr flogen bei der Flugschau mit. Die Kunstfliegerstaffel Patrouille de France eröffnete wie üblich die Militärparade mit einem Flug über der Champs Élysées. Auf der Ehrentribüne saßen neben Macron und Merz weitere zahlreiche Staats- und Regierungschefs, unter ihnen der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der britische Premierminister Keir Starmer, der polnische Regierungschef Donald Tusk und seine dänische Kollegin Mette Frederiksen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.