Rentenstreit: SPD-Fraktionschef sieht Haltelinie bei Rente als unverhandelbar

Datum26.11.2025 09:45

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Rentenstreit der Bundesregierung lehnt SPD-Fraktionschef Mathias Miersch Änderungen an der festgelegten Haltelinie von 48 Prozent im Rentenpaket ab, da sie entscheidend für die Lebensleistung der Beitragszahler ist. Miersch betont die Bedeutung der Renten für individuelle Schicksale. Die Grünen, vertreten durch Fraktionschefin Katharina Dröge, machen klar, dass sie dem Paket nur zustimmen, wenn ihre eigenen Forderungen berücksichtigt werden. Der Streit um die Rentenregelungen bleibt daher ungelöst.

InhaltMathias Miersch hält im Koalitionsstreit am gesicherten Rentenniveau fest. Die Grünen wollen dem Rentenpaket im Bundestag nur zustimmen, wenn ihre Positionen einfließen. Im Rentenstreit der Bundesregierung hat der sozialdemokratische Fraktionschef Matthias Miersch Veränderungen der im Rentenpaket geplanten Haltelinie von 48 Prozent kategorisch ausgeschlossen. Die Haltelinie legt das Rentenniveau fest. Es gehe um die Lebensleistung der Beitragszahler, sagte Miersch im ZDF-Morgenmagazin. "Es geht wirklich hier um einzelne Schicksale, das müssen wir im Blick haben." Für viele Menschen sei es von sehr großer Relevanz, ob sie im Jahr auf ein paar Hundert Euro verzichten müssten. Die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge bekräftigte erneut, dass ihre Partei dem Rentenpaket im Bundestag nicht zustimmen werde, wenn ihre Positionen nicht einfließen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.