Datum14.07.2026 08:25
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand auf einem ehemaligen Militärgelände in Jüterbog, bei dem am Montag 2,4 Hektar verbrannten, wird weiter überwacht. Eine Brandwache ist im Einsatz, da die Feuerwehr derzeit nicht gravierend tätig werden muss. Die Feuerwehr plant eine Lagebeurteilung. Wegen Rauchentwicklung wurden Anwohner gewarnt. Das Gelände ist munitionsbelastet, was Löscharbeiten erschwert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandwache über Nacht“. Lesen Sie jetzt „Feuer auf früherem Militärgelände in Jüterbog brennt weiter“. Eine Brandwache hat in der Nacht den Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz im Brandenburger Jüterbog beobachtet. Laut der Regionalleitstelle Brandenburg an der Havel brannte das Feuer am Morgen noch und wird weiter überwacht. "Der Brand ist nicht so gravierend, dass die Feuerwehr tätig ist", teilte eine Sprecherin der Leitstelle mit. Daher sei weiter die Brandwache und nicht die Feuerwehr vor Ort. Demnach fährt die Feuerwehr am späten Morgen zum Brandort, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Jüterbog war auf einer Fläche von 2,4 Hektar am Montag ein Feuer ausgebrochen, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle mitteilte. 2,4 Hektar entsprechen in etwa einer Größe von mehr als drei Fußballfeldern. Der Leiter des Ordnungsamts von Jüterbog, Tino Gausche, sprach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Montag von einer mäßigen Ausbreitung des Brandes. Der Feuerwehr spiele in die Hände, dass das Feuer innerhalb des Systems von Schutzstreifen und angelegter Wege ausgebrochen sei. Neue Angaben zum Ausmaß oder zur Ausdehnung des Brandes lagen am frühen Morgen nicht vor. Die Feuerwehr war nach Angaben des Einsatzleiters mit 12 Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Es wurde vom Weg aus gelöscht, wie es hieß. Mit einer sogenannten Riegelstellung zogen die Feuerwehrleute eine Schutzlinie, um zu verhindern, dass das Feuer auf noch unversehrte Bereichen übergriff. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte die Menschen in der Region vor Rauchentwicklung durch den Waldbrand am ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. Die Warnmeldung verweist darauf, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. "Ermöglichen Sie den Rettungskräften ungehinderten Zugang zum Einsatzgebiet!", heißt es weiter. Die Regionalleitstelle erklärte, dass für Menschen keine Gefahr bestehe. Wegen der Trockenheit galt bei Ausbruch des Brandes fast in ganz Brandenburg die zweithöchste Gefahrenstufe für Waldbrände. Auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände kommt es immer wieder zu Waldbränden. Bei dem ersten großen Waldbrand dieses Jahres im Mai hatten etwa 152 Hektar gebrannt - eine Größe von circa 215 Fußballfeldern. Im Jahr 2023 brannte es bei Jüterbog sogar auf rund 700 Hektar Fläche. Die Stadt Jüterborg im Landkreis Teltow-Fläming liegt südlich von Berlin und unweit der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Brände zu löschen gestaltet sich auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz schwierig, weil es mit Munition belastet ist. © dpa-infocom, dpa:260714-930-381132/1