Unwetter im Kreis Pinneberg: Dachstuhlbrand in Elmshorn – Blitzeinschlag vermutet

Datum14.07.2026 03:40

Quellewww.zeit.de

TLDREin Dachstuhlbrand in Elmshorn, vermutlich durch Blitzeinschlag, forderte die Feuerwehr während eines Unwetters. Starkregen und Gewitter erschwerten den Löscheinsatz, der zunächst nur von innen unter Atemschutz erfolgen konnte. Mehrere Bewohner waren zunächst vermisst, aber niemand wurde gefunden. Gleichzeitig führten das Unwetter zu zahlreichen Überschwemmungen von Straßen, Kellern und Bahnunterführungen, was einen Großeinsatz mit über 220 Einsatzkräften aus verschiedenen Organisationen erforderlich machte.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwetter im Kreis Pinneberg“. Lesen Sie jetzt „Dachstuhlbrand in Elmshorn – Blitzeinschlag vermutet“. Vermutlich nach einem Blitzeinschlag hat in Elmshorn (Kreis Pinneberg) der Dachstuhl eines Einfamilienhauses gebrannt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hätten sich aus schwarzem Rauch am Dach herausschlagende Flammen entwickelt, teilte die Feuerwehr in einer Mitteilung mit. Starkregen und Gewitter hätten den Einsatz erheblich erschwert. Nach Angaben der Feuerwehr konnten wegen der anhaltenden Blitzschlaggefahr zwei bereitstehende Drehleitern zunächst nicht eingesetzt werden. Die Einsatzkräfte löschten den Brand deshalb von innen unter Atemschutz. Im Haus wurde eine Bewohnerin vermutet, gefunden wurde jedoch niemand. Zeitgleich gingen wegen des Unwetters zahlreiche weitere Notrufe bei der Feuerwehr ein. Demnach liefen innerhalb kurzer Zeit Straßen, Keller, Tiefgaragen und mehrere Bahnunterführungen voll Wasser. Neben den Einsatzkräften aus Elmshorn wurden auch mehrere Nachbarfeuerwehren, das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz alarmiert.  In der Spitze waren nach Feuerwehrangaben mehr als 220 Einsatzkräfte im Einsatz. Es mussten mehr als 130 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Die Wetterlage entspannte sich im Laufe des Abends. © dpa-infocom, dpa:260714-930-380387/1