Datum14.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRFünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Juli 2021, die über 180 Menschenleben forderte und immense Schäden verursachte, mahnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde in Düsseldorf zur Erinnerung. Gemeinsam mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landtagspräsident André Kuper ehrt er die Opfer. Die Katastrophe, ausgelöst durch Starkregen, traf Deutschland unvorbereitet und hinterließ Zerstörung in vielen Regionen, insbesondere in der Eifel.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jahrhundertflut“. Lesen Sie jetzt „Fünf Jahre nach der Flut – Bundespräsident erinnert an Opfer“. Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer Gedenkstunde im Landtag von Nordrhein-Westfalen erwartet. Steinmeier erinnert dort heute (15.50 Uhr) mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landtagspräsident André Kuper (beide CDU) an die Opfer der Katastrophe. Eingeladen sind neben den Abgeordneten des Landtags und Mitgliedern der Landesregierung auch Angehörige der Opfer und Helfer aus der betroffenen Region. Starkregen ließ Bäche und Flüsse über die Ufer treten, ganze Landstriche wurden zerstört: Die Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 brachte ein Hochwasser ungeahnten Ausmaßes und traf Bürger wie Behörden unvorbereitet. Gewaltige Wassermassen zerstörten Häuser, Straßen, Brücken, Schienen und Felder. Insgesamt kamen mehr als 180 Menschen ums Leben, 49 davon in Nordrhein-Westfalen. Das Hochwasser richtete Schäden in Milliardenhöhe an, vor allem in der Eifel, im Bergischen Land und in Teilen des Sauerlands. © dpa-infocom, dpa:260714-930-380366/1