Minijobs für Studenten: Willingmann: Minijobs für Studierende sollen bleiben

Datum14.07.2026 01:00

Quellewww.zeit.de

TLDRSachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann plädiert für den Erhalt von Minijobs für Studierende. Obwohl er die Idee der Alterssicherungskommission, Minijobs generell in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen, grundsätzlich unterstützt, fordert er Ausnahmen für Studierende. Dies sei entscheidend, damit mehr Netto vom Nebenverdienst bleibe und Schwarzarbeit vermieden werde. Die Kommission schlug die Überführung von Minijobs vor, um Rentenansprüche und Beitragszahler zu stärken, sieht aber Ausnahmen für Schüler vor.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Minijobs für Studenten“. Lesen Sie jetzt „Willingmann: Minijobs für Studierende sollen bleiben“. Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann spricht sich für den Erhalt von Minijobs für Studierende aus. Den Vorschlag der Alterssicherungskommission, Minijobs weitgehend in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen, unterstütze er aber grundsätzlich, sagte Willingmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Für Studierende müsse es aber bei der bisherigen Regelung bleiben, betonte der SPD-Politiker. Für sie sei entscheidend, dass vom Nebenverdienst während des Studiums möglichst viel netto bleibe. Zugleich warnte Willingmann davor, dass notwendige Nebenverdienste sonst in Schwarzarbeit oder informelle Beschäftigung abwandern könnten. Die Alterssicherungskommission hatte vorgeschlagen, Minijobs künftig weitgehend in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu überführen, um den Aufbau eigener Rentenansprüche zu stärken und die Zahl der Beitragszahler zu erhöhen. Ausnahmen sieht sie unter anderem für Schülerinnen und Schüler vor. © dpa-infocom, dpa:260713-930-380133/1