Geldstrafe: Mann bietet Streife Kokain an - schnelle Verurteilung

Datum13.07.2026 17:24

Quellewww.zeit.de

TLDREin 41-Jähriger wurde zu 70 Tagessätzen Geldstrafe verurteilt, weil er einer gemeinsamen Streife am Hauptbahnhof Hannover Kokain und verschreibungspflichtige Medikamente anbot. Trotz mehrfacher Belehrung bestritt er zunächst eine Straftat. Er stand unter Kokaineinfluss und hatte weitere Drogen bei sich. Das Urteil in einem beschleunigten Verfahren ist rechtskräftig.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geldstrafe“. Lesen Sie jetzt „Mann bietet Streife Kokain an - schnelle Verurteilung“. Ein Drogendealer hat sich mit einer ungewöhnlichen Kundenauswahl eine Geldstrafe eingehandelt. Vergangene Woche bot er einer gemeinsamen Streife von Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsdienst am Hauptbahnhof Hannover "Steine und Tabletten" an, wie die Bundespolizei mitteilte. Gemeint waren verschreibungspflichtiges Beruhigungsmittel und als Crack verarbeitetes Kokain. Dabei handelt es sich um eine chemisch aufbereitete, rauchbare Form der Droge. Der 41-Jährige beteuerte den Angaben nach, dass es sich lediglich um Steine und Tabletten handele - auch nachdem die Einsatzkräfte ihm deutlich gemacht hatten, dass er gerade eine Straftat begeht. Der Mann wurde daraufhin zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht, wo er erneut seine Ware zum Kauf angeboten habe. Er stand den Angaben nach unter Kokaineinfluss. In den Taschen des Mannes fanden Beamte weitere Betäubungsmittel.  Nach einer Nacht in Polizeigewahrsam wurde der 41-Jährige am nächsten Tag vom Amtsgericht in einem beschleunigten Verfahren zu 70 Tagessätzen verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig. © dpa-infocom, dpa:260713-930-379104/1