Datum13.07.2026 17:28
Quellewww.zeit.de
TLDRDie ukrainische Regierungschefin wird nach einem Jahr abgelöst, um internationale Beziehungen zu stärken. Während westliche Verbündete sich in Paris treffen, um die Unterstützung für die Ukraine zu besprechen, plant die EU Altersgrenzen für soziale Medien. Experten empfehlen Beschränkungen für Kinder unter 13 Jahren und potenziell auch für ältere Jugendliche, um sie vor Sucht und schädlichen Inhalten zu schützen.
InhaltDie Verbündeten der Ukraine treffen sich in Paris, und der Präsident baut erneut seine Regierung um. Und: Experten empfehlen der EU eine Altersgrenze für Social Media. In Paris trifft sich die sogenannte Koalition der Willigen aus westlichen Unterstützerländern der Ukraine. Dabei soll es unter anderem um die Raketenabwehr und eine mögliche gemeinsame Militärübung der internationalen Ukrainemission gehen. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj werden erwartet. Gleichzeitig steht die ukrainische Regierung vor dem nächsten großen Umbruch: Erneut tauscht Selenskyj sein Spitzenpersonal aus. Erst vor einem Jahr wurde Ex-Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko zur Ministerpräsidentin ernannt, nun soll sie ihren Posten schon wieder räumen. Selenskyj begründet das damit, dass die Beziehungen zu wichtigen internationalen Partnern künftig eine noch höhere Priorität bekommen sollen. Was ist da dran? Das ordnet der freie Ukraine-Korrespondent Denis Trubetskoy ein. Ein Expertengremium empfiehlt der EU, Kinder unter 13 Jahren soziale Netzwerke nur unter Aufsicht und zeitlich begrenzt nutzen zu lassen. Auch für ältere Jugendliche seien Einschränkungen denkbar, solange soziale Medien keinen ausreichenden Schutz vor Sucht, Gewaltdarstellungen und Hate Speech bieten. Vorausgegangen waren viermonatige Beratungen mit Fachleuten aus Wissenschaft, Recht, Gesundheit und IT. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will im September einen Gesetzentwurf vorlegen und plädiert für harte Altersgrenzen. In den Geschäftsbedingungen von Plattformen wie Instagram und TikTok steht derzeit schon oft ein Mindestalter von 13. Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts, erklärt, welchen Unterschied eine offizielle Vorgabe in der Praxis machen würde. Außerdem im Update: Flugreisende sollen künftig unkomplizierter an ihre Entschädigung kommen, wenn ihr Flug ausfällt oder sich verspätet. Und sonst so? ADHS oder Autismus oder vielleicht beides? Moderation und Produktion:Philip-Johann Moser Redaktion: Rita Lauter Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.