Bahnverkehr: Lebensgefahr: Mann fährt außen an Zug mit

Datum13.07.2026 15:50

Quellewww.zeit.de

TLDREin 22-Jähriger ist am Stuttgarter Hauptbahnhof lebensgefährlich außen an einem Zug mitgefahren. Der Ersatzlokführer stoppte den Zug, als er den Mann entdeckte. An der nächsten Haltestelle wurde der Mann von der Bundespolizei kontrolliert und muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Das sogenannte "Bahnsurfen" ist extrem gefährlich, da hohe Geschwindigkeiten und die Gefahr eines Stromüberschlags durch die Oberleitung lebensbedrohlich sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bahnverkehr“. Lesen Sie jetzt „Lebensgefahr: Mann fährt außen an Zug mit“. Auf einen lebensgefährlichen Trip hat sich ein junger Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof begeben. Der 22-Jährige hielt sich laut Bundespolizei am Samstagmorgen an einer Einstieghilfe im Bereich des Lokführers fest und fuhr außen an einem Zug mit. Der Ersatzlokführer bemerkte ihn kurz nach der Abfahrt, sodass der Lokführer den Zug stoppte und den Mann ins Innere brachte. Alarmierte Bundespolizisten kontrollierten den Mann an der nächsten Haltestelle. Er muss mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Das Mitfahren auf Zügen ist lebensgefährlich. Wegen der hohen Geschwindigkeiten können sogenannte Bahnsurfer den Halt verlieren und gegen Oberleitungsmasten, Schilder oder Bäume prallen. Bahn-Oberleitungen haben zudem eine Spannung von 15.000 Volt. Bei bloßer Annäherung kann es selbst ohne Berührung zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. © dpa-infocom, dpa:260713-930-378620/1