Datum13.07.2026 15:32
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Staatsanwaltschaft Tübingen ermittelt gegen einen Professor der Universität Tübingen wegen Betrugs und Urkundenfälschung. Ihm wird vorgeworfen, nicht angefallene Auslagen über falsche Abrechnungen, insbesondere im Zusammenhang mit Exkursionen, geltend gemacht zu haben. Die Universität hat Anzeige erstattet, und bereits über 80 Personen erhielten Rückzahlungen in fünfstelliger Höhe. Die Universität kooperiert eng mit den Behörden und informiert betroffene Studierende.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Professor soll betrogen haben“. Lesen Sie jetzt „Falsche Abrechnungen? Staatsanwaltschaft prüft Fall an Uni“. Wegen des Verdachts auf Betrug und Urkundenfälschung ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen Professor der Universität Tübingen. "Durch den Beschuldigten sollen gegenüber der Universitätsverwaltung Auslagen abgerechnet worden sein, die tatsächlich aber nicht angefallen sein sollen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Tübingen. An der Universität seien falsche Abrechnungen im Zusammenhang mit Exkursionen aufgefallen, teilte ein Uni-Sprecher mit. "Die Universität hat daraufhin Anzeige gegen eine Person erstattet, die an der Universität beschäftigt ist." Aus Sicht der Universität liegen in mehreren Fällen falsche Abrechnungen vor, wie es hieß. Die Entschädigungen liefen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien an mehr als 80 Personen Rückzahlungen vorgenommen worden, insgesamt gehe es dabei um eine fünfstellige Summe, sagte der Sprecher. Die genaue Anzahl werde sich aus den weiterlaufenden Überprüfungen ergeben. "Die Universität steht im engen und regelmäßigen Austausch mit den zuständigen Behörden und in erforderlicher Weise mit Studierenden, die betroffen sein könnten", hieß es. © dpa-infocom, dpa:260713-930-378486/1