Geiselnahme: Mutmaßlicher Täter schweigt zu Geiselnahme in Berlin

Datum13.07.2026 13:41

Quellewww.zeit.de

TLDREin 29-jähriger Mann soll im Süden Berlins eine Supermarktmitarbeiterin unter Messerdrohung als Geisel genommen haben. Der Verdächtige, der wegen Raubtaten vorbestraft ist, schweigt bisher zur Tat. Polizeiangaben zufolge kannten sich Täter und Opfer nicht. Anzeichen einer psychischen Erkrankung liegen nicht vor. Die Polizei konnte die Geisel befreien; beide blieben unverletzt. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geiselnahme“. Lesen Sie jetzt „Mutmaßlicher Täter schweigt zu Geiselnahme in Berlin“. Nach einer Geiselnahme in einem Supermarkt im Berliner Süden schweigt der mutmaßliche Täter laut Staatsanwaltschaft zum Geschehen. Der 29-Jährige befindet sich wegen erpresserischen Menschenraubs in Untersuchungshaft. Der Mann ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft einschlägig wegen Raubtaten vorbestraft - Details nannte ein Sprecher nicht.  Nach ersten Erkenntnissen sollen sich der Mann und die Geisel vor der Tat nicht gekannt haben. Anzeichen für eine psychische Erkrankung des deutschen Staatsangehörigen liegen nach bisherigen Ermittlungen nicht vor.  Der Mann soll die Mitarbeiterin eines Supermarktes in Marienfelde am Freitagabend als Geisel genommen haben. Unter Vorhalt eines Messers habe er die Frau in seine Gewalt gebracht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.  Am Samstagmorgen erfolgte schließlich der Zugriff der Polizei. Die Beamten setzten dabei einen Taser gegen den Mann ein. Die Frau und der 29-Jährige blieben weitestgehend unverletzt. Der Angestellten gehe es "den Umständen entsprechend" gut, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. © dpa-infocom, dpa:260713-930-377612/1