Datum13.07.2026 11:25
Quellewww.zeit.de
TLDRVW-Chef Oliver Blume deutete in einem internen Interview erstmals den möglichen Abbau von bis zu 50.000 Stellen weltweit bis 2030 an, zusätzlich zu bereits vereinbarten Kürzungen. Vier deutsche Standorte – VW in Zwickau, Emden, Hannover und Audi in Neckarsulm – sind besonders betroffen, da ihre Auslastung noch nicht als wettbewerbsfähig gilt. Die Unsicherheit bezüglich des Umfangs des Stellenabbaus besteht seit Wochen.
InhaltSeit Wochen herrscht bei VW Unklarheit über das Ausmaß eines geplanten Stellenabbaus. In einem internen Interview hat sich Oliver Blume nun mit konkreten Zahlen geäußert. Volkswagen-Chef Oliver Blume hat sich in einem Interview im Konzern-Intranet erstmals zur Dimension eines geplanten Stellenabbaus geäußert. Demnach könnte VW bis 2030 50.000 Stellen weltweit streichen – zusätzlich zu 50.000 bereits vereinbarten Stellen. Aus dem Interview zitieren die Nachrichtenagentur Reuters sowie der Spiegel. Laut Spiegel äußerte sich Blume auch erstmals zu den vier bedrohten Werken in Deutschland: den VW-Standorten Zwickau, Emden und Hannover sowie dem Audi-Werk Neckarsulm. "Die Wahrheit ist auch, dass wir heute für die Werke Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm noch keine wettbewerbsgerechte Belegung bestätigen", zitiert das Magazin den Konzernchef. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.