Gesundheit: Aidshilfe: Stärker in Prävention und Aufklärung investieren

Datum26.11.2025 07:51

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Aidshilfe Sachsen-Anhalt fordert angesichts steigender HIV-Infektionen verstärkte Investitionen in Prävention und Aufklärung. Landesgeschäftsführer Sven Warminsky betont, dass nicht alle Menschen im Land Zugang zu Prophylaxe und Therapie hätten. Er zeigt sich besorgt über den Anstieg der Neuinfektionen in allen Bevölkerungsgruppen, was erstmals seit Jahren beobachtet wird, basierend auf Schätzungen des Robert Koch-Instituts. Eine unbehandelte HIV-Infektion kann zu Aids führen, weshalb gut abgestimmte Programme notwendig sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gesundheit“. Lesen Sie jetzt „Aidshilfe: Stärker in Prävention und Aufklärung investieren“. Die Aidshilfe Sachsen-Anhalt fordert angesichts steigender HIV-Infektionen stärkere Bemühungen bei Prävention und Aufklärung. Noch immer hätten nicht alle Menschen im Land einen verlässlichen oder unkomplizierten Zugang zu einer medikamentösen Prophylaxe oder einer HIV-Therapie, sagte der Landesgeschäftsführer der Aidshilfe, Sven Warminsky. Dieser Lücke könne durch gut abgestimmte Programme und eine enge Zusammenarbeit mit der Aidshilfe begegnet werden.  Der Geschäftsführer zeigte sich angesichts steigender Neuinfektionszahlen besorgt. Erstmals seit Jahren seien die Zahlen von HIV-Neuinfektionen in allen Bevölkerungsgruppen wieder angestiegen, sagte Warminsky und bezog sich auf Schätzungen des Robert Koch-Instituts. Eine Ansteckung mit dem HI-Virus kann unbehandelt die Immunschwäche-Krankheit Aids hervorrufen. © dpa-infocom, dpa:251126-930-341734/1