Datum13.07.2026 02:21
Quellewww.zeit.de
TLDREin verheerender Brand in einem Lokal in Bangkok hat mindestens 27 Menschen getötet und 63 weitere verletzt, darunter 22 Schwerverletzte. Das Feuer brach nachts aus und konnte nach etwa 45 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Die Ursache des Brandes in der Nähe des beliebten Chatuchak-Marktes ist noch unklar. Es gibt keine Angaben, ob sich Touristen unter den Opfern befinden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände“. Lesen Sie jetzt „Neben Todesopfern auch viele Verletzte bei Brand in Bangkok“. Nach der Brandkatastrophe in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok mit mindestens 27 Toten gibt es einem Medienbericht zufolge 63 Verletzte. Laut Informationen der Zeitung "Bangkok Post" sollen 22 von ihnen schwere Verletzungen erlitten haben. Demnach wurden die Verletzten von Rettungskräften zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Das Feuer war in der Nacht zu Montag gegen Mitternacht (Ortszeit) in dem Lokal Rong Beer Na Ladprao im Stadtteil Ladprao im Norden der Millionenmetropole ausgebrochen. Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul hatte noch in der Nacht von mindestens 27 Todesopfern gesprochen. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender Thai PBS berichtete unter Berufung auf Rettungskräfte sogar von mindestens 30 Toten. In der Nacht waren enorme Flammen aus dem Restaurant herausgeschlagen. Nach etwa einer Dreiviertelstunde gelang es der Feuerwehr und anderen Rettungskräften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Einsatzkräfte sicherten den Bereich um das komplett ausgebrannte Lokal, wie auf Bildern zu sehen war. Stühle, Tische, Wände und Decke der Gaststätte sind völlig verrußt, zahlreiche Fenster geborsten. Vor dem Laden wurden die mit Tüchern abgedeckten Leichen der Opfer aufgereiht. Die Gaststätte liegt in der Nähe des viel besuchten Chatuchak-Marktes, der auch international bekannt ist. Dort halten sich an Wochenenden viele Zehntausend Menschen auf, darunter auch viele Ausländer. Ob sich unter den Opfern auch Touristen befinden, war zunächst unklar. Auch zur mutmaßlichen Ursache gab es zunächst keine offiziellen Informationen. © dpa-infocom, dpa:260713-930-374961/1