Köln: Brand in Reihenhaus – Löscharbeiten durch mutmaßlich illegales Feuerwerk erschwert

Datum26.11.2025 06:48

Quellewww.spiegel.de

TLDRIn Köln brach am Dienstagabend ein Brand in einem Reihenhaus aus, in dem mutmaßlich illegales Feuerwerk gelagert war. Der Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung, während die Feuerwehr aufgrund von Explosionsgeräuschen und starker Rauchentwicklung die Löscharbeiten nur von außen durchführen konnte. Rund 60 bis 70 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser zu verhindern. Die Warnung für Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten, wurde später aufgehoben.

InhaltExplosionsgeräusche aus einem Wohnhaus: In Köln hat es am Abend in einem Haus gebrannt, in dem offenbar illegales Feuerwerk gelagert wurde. Der Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung. In Köln ist am Dienstagabend ein Brand in einem Reihenhaus ausgebrochen, in dem sich offenbar verbotene Feuerwerkskörper befanden. Als die Einsatzkräfte eintrafen, seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Löscharbeiten gestalteten sich daher schwierig. "In dem Haus befinden sich größere Mengen illegaler Feuerwerkskörper, sodass wir nur von außen löschen können", so der Sprecher. Der Alarm war gegen 18.30 Uhr eingegangen. Als die Feuerwehr eintraf, habe das Haus bereits voll in Flammen gestanden. Ob die Pyrotechnik den Brand ausgelöst hat, ist bislang noch unklar. Ein Bewohner habe eine Rauchgasvergiftung erlitten. Bisherigen Erkenntnissen zufolge lebte er allein in dem Haus. Alle Bewohnerinnen und Bewohner aus den angrenzenden Häusern seien in Sicherheit gebracht und vor Ort betreut worden, schilderte der Sprecher. Ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Häuser im Kölner Süden sollte verhindert werden. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Bei dem brennenden Reihenhaus handelte es sich um ein mittleres, kein Eckhaus. Rund 60 bis 70 Feuerwehrkräfte seien im Einsatz. Da es eine starke Rauchentwicklung gebe, seien Bewohner im Radius von rund 300 Metern aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten. "Umfahrt die Einsatzstelle großräumig und macht Platz für die Einsatzkräfte", hieß es weiter. Am späten Abend wurde die Warnung aufgehoben.